EFAD verständigen sich auf eine Agenda zur Neugestaltung der audiovisuellen Politik in Europa



Pressemitteilung
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vom 08.04.2014

EFAD verständigen sich auf eine Agenda zur Neugestaltung der audiovisuellen Politik in Europa

Das Netzwerk der European Film Agency Directors (EFAD), dem auch die FFA angehört, hat auf seiner Sitzung am 3. April in Paris beschlossen, sich verstärkt bei der Gestaltung der europäischen Filmpolitik zu engagieren und den Dialog mit der EU-Kommission und dem EU-Parlament zu intensivieren. Die Mitglieder des EFAD stimmten überein, dass kulturelle und ökonomische Ziele in der audiovisuellen Politik grundsätzlich keine Gegensätze darstellen. Vielmehr bedürfen die Herausforderungen, die sich durch die Konvergenz der Medien ergebenen, zwingend neuer und gemeinsamer europäischer Antworten. Vor diesem Hintergrund definierte die EFAD zwei prioritäre Arbeitsbereiche:

  • Ansätze für Neuregulierungen, z.B. für die Einbeziehung von „digitalen Playern“, die zukünftig einen „fairen“ Anteil für die Mitfinanzierung europäischer Werke erbringen sollen, für ein nachhaltiges Urbeberrecht sowie für die Bekämpfung der Piraterie.
  • Ansätze für die Förderpolitik im Hinblick auf die Zukunftsfähigkeit der Förderungen, dazu gehört u.a. eine bessere weltweite Verbreitung der europäischen Filme, effizientere Rahmenbedingungen für europäische Co-produktionen wie auch eine verbesserte Medienerziehung.

Die ausführliche Pressemeldung der EFAD lautet:
The European Film Agencies agree on a roadmap to reshape the European audiovisual policy

The EFADs (European Film Agency Directors) gathered in Paris on April the 3rd, before the Forum de Chaillot on “Future of culture, future of Europe” organized by the French Ministry of Culture and Communication.

Sharing the same belief that cultural and economic objectives are not antinomic and that the main challenges faced by the audiovisual sector in a converging world requires a European answer, the EFADs intend to fully take part in building the future of European film. They wish to learn from the year 2013, which was marked by difficulties with the European Commission, notably on the issue of State aid rules and on the negotiation of the Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP). We can no longer remain reactive and we now need a new proactive approach.

This is the reason why, a few m onths before the European elections and the designation of a new Commission, the EFADs wish to launch the following twofold agenda:

• Regulating the new digital operators, especially the Internet “giants” who avoid, through their transnational dimension, the regulation and fiscal policies of Member States their programmes are targeting and do not pay their fair share to the European audiovisual creation. The issues of illegal downloading and of the protection of a sustainable copyright environment should also be addressed.

• Developing new schemes at European level in order to promote a coherent audiovisual strategy. Initiatives towards increasing film literacy, reinforcing co-productions, and promoting European films across the world should be further encouraged as they undoubtedly contribute to a better integration of the audiovisual sector at European level and foster a European common identity.

The EFADs believe this agenda shou ld be underpinned by the following principles:

• Creation and cultural diversity need to be supported
• A level playing field should be ensured between traditional and new digital audiovisual operators
• The competitiveness of the European audiovisual operators must be reinforced in a global economy facing the digital revolution. The EU should foster and not limit national and European initiatives to support them, especially in the fields of VoD and film export towards developing markets.
• Solidarity between European nations must be reasserted in order to allow each of them, whatever their size, to produce and distribute audiovisual works, even in an unstable economic context.

This process should further lead to a meaningful dialogue with the European Commission and Parliament. In this perspective the EFADs will shortly hire a Brussels-based representative. They would also like to call for:

• The designation of a single Commissioner to lead the audiovisual policy, who would be in charge of coordinating the distinct related Commission departments (competition, internal market, trade, culture, information society) ;
• The setting up of European parliament intergroup focused on audiovisual issues and more broadly on the promotion of cultural diversity.



Drei Sequels und ein neuer Til Schweiger / FFA vergibt 3,3 Millionen Euro für neun Kinoprojekte



Pressemitteilung
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vom 27.03.2014
 
Drei Sequels und ein neuer Til Schweiger / FFA vergibt 3,3 Millionen Euro für neun Kinoprojekte

Die neu konstituierte FFA-Vergabekommission hat in ihrer ersten Sitzung unter Vorsitz von FFA-Vorstand Peter Dinges insgesamt 3.328.000 Euro für neun Projekte vergeben – darunter drei Kinder- und Jugendsequels, eine Tragi-Komödie, Arthousekino und ein Doku-Fiction-Film. Insgesamt lagen der Kommission 25 Anträge auf Produktionsförderung vor.

Die Höchstsumme von 600.000 Euro erhält die Realverfilmung PETTERSSON UND FINDUS 2 - DAS SCHÖNSTE WEIHNACHTEN ÜBERHAUPT. Die neue Geschichte vom frechen Kater und dem liebenswerten Pettersson entsteht mit gleicher Crew und bewährtem Cast des aktuellen Kinoerfolges PETTERSSON UND FINDUS – KLEINER QUÄLGEIST – GROSSE FREUNDSCHAFT. Ebenfalls in die Verlängerung gehen FÜNF FREUNDE und BIBI & TINA, zwei erfolgreich verfilmte Kultstoffe für die Zielgruppe ab zehn Jahren: FÜNF FREUNDE 4, mit insgesamt 500.000 Euro gefördert, spielt diesmal in Ägypten in der mystischen Welt der Mumien und Pharaonen. Wie bei allen anderen FÜNF-FREUNDE-Verfilmungen übernimmt Mike Marzuk wieder die Regie. Auch BIBI & TINA – TEIL 2, mit 440.000 Euro gefördert, bleibt seinem Team treu (Regie: Detlev Buck) und verspricht ein weiteres aufregendes Pferdeabenteuer mit viel cooler Musik. Zudem überzeugt e die Kommission das neueste Projekt von und mit Til Schweiger, das mit 584.000 Euro gefördert wird. Die Tragi-Komödie HONIG IM KOPF handelt von einem an Alzheimer erkrankten Großvater, der von seiner Enkeltochter entführt wird, um gemeinsam mit ihm eine Reise nach Italien anzutreten. Vor der Kamera stehen unter anderem Dieter Hallervorden, Emma und Til Schweiger und Jeannette Hain. Des Weiteren erhält TONI ERDMANN, unter der Regie von Maren Ade (ALLE ANDEREN) mit Peter Simonischek und Sandra Hüller in den Hauptrollen eine Förderung von 400.000 Euro. Der von zero one Film produzierte Doku-Fiction-Film ZUD wird mit 60.000 Euro unterstützt und ist eine spannende und überraschende Beobachtung des Lebens in der heutigen Mongolei.

Die Förderungen im Detail:

PETTERSSON UND FINDUS 2 - DAS SCHÖNSTE WEIHNACHTEN ÜBERHAUPT
Produzent: Tradewind Pictures GmbH
Regie: Ali Samadi Ahadi
Förderung 600.000 Euro

DER EINZELGÄNGER - ALLEIN GEGEN HITLER
Produzent: Mythos Film Produktions GmbH & Co.KG / Rat Pack Filmproduktion GmbH
Regie: Philipp Kadelbach
Förderung: 500.000 Euro

HONIG IM KOPF
Produzent: Barefoot Films GmbH
Regie: Til Schweiger
Förderung 584.000 Euro

FÜNF FREUNDE 4
Produzent: SamFilm GmbH
Regie: Mike Marzuk
Förderung 500.000 Euro

BIBI & TINA - TEIL 2
Produzent: DCM Pictures GmbH
Regie: Detlev Buck
Förderung: 440.000 Euro

TONI ERDMANN
Produzent: Komplizen Film GmbH
Regie: Maren Ade
Förderung 400.000 Euro

HALAL SEX
Produzent: Razor Film Produktion GmbH
Regie: Assad Fouladkar
Förderung 144.000 Euro

HÄRTE
Produzent: Rosa von Praunheim Filmproduktion
Regie: Rosa von Praunheim
Förderung 100.000 Euro

ZUD
Produzent: zero one film GmbH
Regie: Marta Minorowicz
Förderung: 60.000 Euro

Nächste Einreichtermine sind der 28. März und 25. Juni, die nächste Sitzung findet am 3. und 4. Juni 2014 statt.



EURIMAGES: 5,4 Mio. Euro für 19 europäische Koproduktionen / Roberto Olla bleibt Executive Director für weitere zwei Jahre



Pressemitteilung
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vom 20.03.2014
 
EURIMAGES: 5,4 Mio. Euro für 19 europäische Koproduktionen / Roberto Olla bleibt Executive Director für weitere zwei Jahre

Der europäische Förderfonds EURIMAGES hat in seiner Plenarsitzung vom 10. bis 13. März in Budapest unter der Leitung von Jobst Plog 19 Kinoprojekte in Höhe von insgesamt 5.367.000 Euro gefördert - darunter drei Projekte mit deutscher Beteiligung. Zudem wurde im Rahmen der Sitzung Roberto Olla für weitere zwei Jahre als Executive Director von EURIMAGES bestätigt.

MOLLY MONSTER – DER FILM, von deutscher Seite mit knapp fünfzig Prozent finanziert, ensteht nach der Vorlage der beliebten TV-Zeichentrickfilmserie „Die kleine Monsterin“, die hierzulande bei Vorschulkindern eine große Fangemeinde hat. Die deutsch-schweizerisch-schwedische Koproduktion, deren Drehbuch letztes Jahr mit dem Deutschen Animations-Drehbuchpreis ausgezeichnet wurde, trägt die unverkennbare Handschrift des renommierten Cartoonisten Ted Sieger (CH). Das zweite geförderte Projekt mit deutscher Beteiligung ist MEN & CHICKEN unter der Regie des dänischen Multitalents Anders Thomas Jensen. Der international hochangesehene Drehbuchautor (IN EINER BESSEREN WELT) und Regisseur (ADAMS ÄPFEL) arbeitet in seinem neuesten Projekt wieder mit Dänemarks herausragendsten Schauspielern (Mads Mikkelsen, David Denck, Ulrich Thomsen u.a.) zusammen. In der schwarzen Komödie geht es um die menschlische Evolution, die familiäre Zugehörigkeit und das Tierische im Menschen. Der Film wird zu Teilen in Brandenburg gedreht und vom Art Department des Studio Babelsberg ausgestattet. Zudem wurde der deutsch-polnische Doku-Fiction-Film ZUD gefördert. ZUD, das mongolische Wort für einen harten Winter, begleitet zwei 13-jährige Freunde, die mit ihren Pferden bei dem Nationalfeiertag der Mongolei dem Naadam, gegeneinander antreten werden. Der Druck für die Kinder ist hoch. Für die erfolgreichsten Pferde werden sehr gute Preise bezahlt. Der majoritär von deutscher Seite koproduzierte Dokumentarfilm der Berliner zero one Filmproduktion entsteht unter der Regie von Marta Minorowicz (PL).

Die nächste Fördersitzung von EURIMAGES findet vom 17. bis 20. Juni 2014 in Sarajevo statt.


Die Förderungen mit deutscher Beteiligung:

1. Molly Monster – Der Film - DE (45%), CH (45%), SE (10%)     370.000 Euro
Regie: Ted Sieger (CH), Matthias Bruhn (DE), Michael Ekblad (SE)
DE: Trickstudio Lutterbeck GmbH/Alexandra Schatz Filmproduktion

2. Men & Chicken - DK (75%), DE (25%)     320.000 Euro
Regie: Anders Thomas Jensen (DK)
DE: Babelsberg Film GmbH

3. Zud - DE (58%), PL (42%)     60.000 Euro
Regie: Marta Minorowicz (PL)
DE: zero one Film Gmbh


Die Förderungen ohne deutsche Beteiligung:

4. Maraviglioso Boccaccio - IT (85%), FR (15%)     470.000 Euro
Regie: Paolo & Vittorio Taviani (IT)

5. Il racconto dei racconti - IT (89%), FR (11%)     470.000 Euro
Regie: Matteo Garrone (IT)

6. Schneider vs. Bax - NL (75%), BE (25%)     470.000 Euro
Regie: Alex van Warmerdam (NL)

7. Il Futuro - IT (88%), FR (12%)     460.000 Euro
Regie: Paolo Sorrentino (IT)

8. Birkebeinerne - NO (70%), SE (10%), IE (10%), HU (10%)     460.000 Euro
Regie: Nils Gaup (NO)

9. Die Nacht der tausend Stunden - AT (52%), LU (48%)     380.000 Euro
Regie: V irgil Widrich (AT)

10. Wait for me - CH (41%), MK (26%), IE (17%), HR (16%)     380.000 Euro
Regie: Mitko Panov (MK)

11. Sedmero - SK (60%), CZ (40%)     280.000 Euro
Regie: Alice Nellis (CZ)

12. La Novia - ES (80%), TR (20%)     230.000 Euro
Regie: Paula Ortiz (ES)

13. Our Sun - NL (72%), SE (28%)     210.000 Euro
Regie: Joost Van Ginkel (NL)

14. Vatreno krstenje Ljiljana Vidica – HR (80%), RS (20%)      180.000 Euro
Regie: Ivan-Goran Vitez (HR)

15. Christian - RO (58%), BG (22%), HU (20%)     160.000 Euro
Regie: Tudor Giurgiu (RO)

16. Aferim! - RO (54%), FR (26%), BG (20%)     157.000 Euro
Regie: Radu Jude (RO)

17. Melanijas hronka - LV (80%), GE (15%), FI (20%)     110.000 Euro
Regie: Viesturs Kairiss (LV)

18. Mama - SI (73%), IT (27%)     110.000 Euro
Regie: Vlado Skafer (SI)

19. Nasa Svakodnevna Prica - SI (30%), BA (60%), HR(10%)     90.000 Euro
Regie: Ines Tanovic (BA)


EURIMAGES: Einreich-und Sitzungstermine 2014

Einreichtermin 14. April für die Sitzung vom 17. - 20. Juni 2014
Einreichtermin 25. August für die Sitzung vom 14. - 17. Oktober 2014
Einreichtermin 20. Oktober für die Sitzung vom 10. - 12. Dezember 2014

Der europäische Förderfonds EURIMAGES fördert hauptsächlich die Herstellung bi- sowie multilateraler europäischer Gemeinschaftsproduktionen mit bedingt rückzahlbaren Darlehen.
Ein geringer Teil des Fördervolumens steht der Filmtheaterförderung und der Verbreitung europäischer Kinofilme zur Verfügung. Seit der Gründung von EURIMAGES in Folge eines Europarat-Abkommens im Jahr 1988 hat der Förderfonds insgesamt 1579 europäische Koproduktionen in Höhe von rund 479 Millionen Euro gefördert. EURIMAGES gehören insgesamt 36 Mitgliedstaaten des Europarates an.

Deutsche Repräsentantin für EURIMAGES ist:
Petra Kashmiry
Filmförderungsanstalt, Große Präsidentenstraße 9, 10178 Berlin
Tel. 030-27 577 422
Fax 030-27 577 444
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!



Joachim A. Birr erneut zum stellvertretenden Vorsitzenden des FFA-Präsidiums gewählt



Pressemitteilung
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vom 19.03.2014
 
Joachim A. Birr erneut zum stellvertretenden Vorsitzenden des FFA-Präsidiums gewählt

Joachim A. Birr, Geschäftsführender Vorstand des Bundesverbandes Audiovisueller Medien (BVV), wurde erneut zum stellvertretenden Vorsitzenden des FFA-Präsidiums gewählt. Das Präsidium bestätigte ihn somit in seiner Funktion, die er bereits in der voraufgegangenen Legislaturperiode seit 2009 innehatte.

Im Rahmen einer zweitägigen Klausurtagung legte das FFA-Präsidium darüber hinaus auf seiner ersten Sitzung unter dem neuen Präsidenten Staatsminister a. D. Bernd Neumann Zielsetzungen für die laufende Legislaturperiode fest. Dazu zählt u. a. die im neuen Filmförderungsgesetz geforderte Umsetzung von Evaluierungsmaßnahmen in Bezug auf bisherige und künftige Einzahlergruppen. Außerdem befasste sich das Gremium mit den Eckpunkten für das künftige Procedere im Hinblick auf Veränderungen des FFG unter Einbindung von Anregungen aus der Filmwirtschaft.



Wahl eines neuen Vorstandes

Der Verband Deutscher Filmproduzenten hat bei der jährlichen Mitgliederversammlung am 6.3.2014 einen neuen Vorstand gewählt.
 
Der Vorstand besteht  jetzt aus 6 Mitgliedern:
 
Monica Aubele
Sharon von Wietersheim
Arno Ortmair
Alfred Huermer
Thomas Hroch
Michel Morales

Peter Seitz konnte leider nicht mehr für den Vorstand zur Verfügung stehen, bleibt aber dem Verband eng verbunden.



Konflikte und Komödie / FFA vergibt 175.000 Euro für Drehbuchförderung




Pressemitteilung
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vom 05.03.2014
 
Konflikte und Komödie / FFA vergibt 175.000 Euro für Drehbuchförderung

Die neu konstituierte FFA-Drehbuchkommission hat unter dem Vorsitz von FFA-Vorstand Peter Dinges in ihrer Sitzung am 4. März in Berlin fünf Drehbücher und drei Treatments gefördert. Insgesamt lagen der Kommission 42 Anträge vor.

Zu den geförderten Drehbüchern gehört unter anderem KRIEG – STELL DIR VOR, ER WÄRE HIER, das neueste Projekt von Grimme-Preisträger Jan Berger (u.a. DER MEDICUS). Die Adaption des gleichnamigen und viel gelobten Jugendbuchs der Dänin Janna Teller ist eine eindringliche Geschichte über hochaktuelle Themen wie Flucht, Migration und Fremdenfeindlichkeit und soll als Animationsfilm in die Kinos kommen. Auch das geförderte Drehbuch WILLKOMMEN IN KABUL der Schweizer Autoren Manuel Flurin Hendry und Jann Preuss erzählt von einem Kriegsschauplatz. Im Focus des Geschehens in Afghanistan steht der Konflikt zweier engagierter Männer mit einem korrupten Gouverneur. Die erste Zusammenarbeit zwischen dem ehemaligen dffb-Studenten Manuel Flurin Hendry und Jann Preuss (u.a. BARFUSS mit Til Schweiger) wurde bereits im Rahmen der FFA-Treatmentförderung im Jahr 2012 unterstützt. Unter den aktuell eingereichten Treatments wurd e das neue Projekt des FRAU ELLA-Autors Florian Beckerhoff gefördert: EIN SOFA VOLLER FRAUEN ist eine großstädtische Komödie über Freundschaft, Familie und Liebe in Zeiten des Couchsurfings.

Die Förderungen im Detail:
Drehbücher

KRIEG – STELL DIR VOR, ER WÄRE HIER
Autor: Jan Berger
Produktion: Mythos Film Produktions GmbH & Co.KG, Berlin
30.000 Euro

WILLKOMMEN IN KABUL
Autoren: Manuel Flurin Hendry und Jann Preuss
30.000 Euro

VIER BEUTEL ASCHE
Autoren: Rainer Ewerrien und David Ungureit
Produktion: Filmstyler Pictures GmbH, Frankfurt
30.000 Euro

THE RED DEAD
Autor: Sebastian Rix
Produktion: Starship Film mit Peter Rommel e.K., Berlin
30.000 Euro

FIEBER
Autorin: Katharina Weingartner
Produktion: zero one film GmbH und pooldoks Filmproduktion KG, Berlin und Wien
25.000 Euro

 
Treatments

EIN SOFA VOLLER FRAUEN
Autor: Florian Beckerhoff
Produktion: Schiwago Film GmbH, Berlin
10.000 Euro


DIE GOTTBEGNADETEN
Autor: Thomas Grimm
Produktion: Zeitzeugen TV Film-und Fernsehproduktion GmbH, Berlin
10.000 Euro


GARDEL
Autor: Cuini Amelio de Ortiz und Simon de Normier
Produktion: Senfkorn Film Michael Simon de Normier und Silvia Schneider GbR, Berlin
10.000 Euro

 

Die nächsten Einreichtermine für die Drehbuchförderung sind der 4. April, 25. Juni und 1. Oktober. Die nächsten Sitzungen finden am 8./9. Mai, 9./10. September und 20./21. November statt.


"eine nette Zuschrift"

Hallo,
Wir sind zwei Mädchen Justine ( 16 ) und Natrecia ( 15 ) wir würden gerne einen Film produzieren lassen der vielleicht sogar in die Kinos kommen würde über die Handlung haben wir auch schon nachgedacht unser großer Traum ist es Schauspieler zu werden wir sind beste Freundinnen , ich ( Natrecia ) bewege mich zwar noch auf musikalischer Basis diese man vielleicht auch in den Film einbauen könnte aber für den Anfang wäre eine Schauspielkarriere nicht schlecht wir haben auch schon etwas Erfahrung haben öfters als Komparsen gearbeiten welches wir auch schriftlich wiederlegen können , vielleicht würden sie uns helfen einen Film in einer Länge von ca 90 minuten zu produzieren , eine schnelle Rückmeldung wäre toll :)
 
Liebe Grüße Justine und Natrecia
Ps : Falls sie Fotos oder den Plan der Handlung wünschen melden sie sich einfach



„FFA info“: Die wichtigsten Zahlen des Kinojahres 2013 in der Übersicht



Die wichtigsten Informationen des Kinojahres auf einen Blick: Ab sofort steht die aktuelle Ausgabe des „FFA info“ wieder auf der FFA-Website zum Download bereit. In der Broschüre finden sich neben einer ausführlichen Auflistung der Kino- und Filmergebnisse des Jahres 2013 auch wieder eine detaillierte Betrachtung der monatlichen Besucher-, Umsatz- und Eintrittspreisentwicklung sowie eine Bestandsaufnahme des deutschen Kinomarkts mit der Entwicklung der Kinounternehmen, Standorte, Spielstätten und Leinwände.

Darüber hinaus informiert die Publikation über die Anzahl der Erstaufführungen und gibt in einer Einzelbetrachtung Auskunft über den deutschen Film als auch den 3D-Markt in Deutschland. Außerdem enthält die aktuelle Broschüre eine Aufstellung über die Filmförderung in Deutschland mit den Etats sowohl der nationalen Filmförderung als auch der Länderförderungen. Abgerundet wird das Kompendium des Kinomarktes mit den Besucherzahlen der TOP 100 der deutschen Filme sowie einer Einzelbetrachtung der 20 besucherstärksten Filme des Vorjahres und ihrer Förderungsbestandteile.

Download FFA Info 1/2014



Berlinale 2014, das größte Publikumsfestival der Welt, Impressionen.



Die Berlinale 2014, das größte Publikumsfestival der Welt und eine der großen Filmmessen hat auch dieses Jahr wieder ein Ende gefunden.
Unser Fazit: es war eine erfolgreiche und spannende Zeit. Wir haben - vor allem Dank des FilmFernsehFonds Bayern - am Stand der VDFP spannende Co-Produktionsgespräche geführt.
Für das Jahr 2014/15 schauen wir positiv und gespannt in die Zukunft.




Medienboard Empfang 2014
Nicht nur die Filmemacher feierten feucht-fröhlich in der Nacht des Medienboard Empfangs.
Auch der Medienboard selbst hatte etwas zu feiern. 10 Jahre Medienboard. Gratulation!









Das Team der diesjährigen erfolgreichen Berlinale 2014 mit Freunden.
Von links nach rechts: Frank Meiling (Eclipse Film), Anni Seitz (Seitz Filmproduktion), Michel Morales (Aviv Pictures), Alexandra Ortmair (Filmline), Christin Amy Artner, Sharon von Wietersheim (Rich & Famous Overnight)


Thomas Franke erhält die goldene Lola 2014 für sein Drehbuch „Pizza Kabul“.
Ohne erfolgreiche Drehbuchautoren kann es keinen erfolgreichen Film geben.


Während der Berlinale 2014 wurden zahlreiche Co-Produktionsanbahnungen arrangiert: So z.B. mit Michel J. Vandewelle von Atlas Film (Vertrieb) im Gespräch mit Arno Ortmaier bei einem Produzentenkollegen.



Starker Anteil der Berlinale-Wettbewerbsfilme DFFF-gefördert



Pressemitteilung
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vom 03.02.2014
 
Starker Anteil der Berlinale-Wettbewerbsfilme DFFF-gefördert

Auf den 64. Internationalen Filmfestspielen Berlin (6. bis 16. Februar 2014) sind zahlreiche Filme vertreten, die mit Unterstützung des Deutschen Filmförderfonds (DFFF) entstanden sind. Allein im Wettbewerb laufen von insgesamt 23 eingeladenen Produktionen neun DFFF-geförderte Filme, darunter fünf internationale Koproduktionen und vier deutsche Produktionen.   

Mit dem Eröffnungsfilm The Grand Budapest Hotel (3,2 Mio. Euro DFFF-Förderung) von Wes Anderson und zwei Tage später mit George Clooneys hochkarätig besetztem, außer Konkurrenz laufendem The Monuments Men – Ungewöhnliche Helden (8,5 Mio. Euro DFFF-Förderung) werden zwei internationale Großproduktionen renommierter amerikanischer Regisseure im Wettbewerb präsentiert, die nahezu komplett in Deutschland gedreht wurden. Die überzeugende und professionelle Infrastruktur deutscher Studios, unverbrauchte Drehorte - in erster Linie in Sachsen, Berlin, Brandenburg und Niedersachsen -, die Attraktivität und nicht zuletzt die Verlässlichkeit der hiesigen Fördermöglichkeiten waren ausschlaggebend für die Entscheidung, diese Produktionen in Deutschland entstehen zu lassen. Gleiches gilt auch für die in Babelsberg gedrehte deutsch-französische Fantasy-Produktion Die Schöne und das Biest, die im Wettbewerb außer Konkurrenz ihre internationale Premiere feiert, sowie für den zu großen Teilen in Nordrhein-Westfalen entstandenen Film von Lars von Trier Nymphomaniac Volume I (ebenfalls außer Konkurrenz). Aber auch Filme mittleren Budgets, wie die mit rund 300.000 Euro DFFF-geförderte deutsch-brasilianische Koproduktion Praia do Futuro – Strand der Zukunft sind in der Königsdisziplin des Festivals vertreten.

Auch alle vier im Wettbewerb laufenden deutschen Produktionen wurden vom DFFF unterstützt (insgesamt 1,7 Mio. Euro). Deutsche Bären-Kandidaten sind das historische Liebesdrama Die geliebten Schwestern von Dominik Graf und der Afghanistan-Film Zwischen Welten von Feo Aladag. Ebenfalls Hoffnung auf einen Preis machen sich Jack von Edward Berger und Kreuzweg von Dietrich Brüggemann.

In den anderen Sektionen sind DFFF-geförderte Produktionen ebenfalls präsent. Im Forum läuft Los Angéles – Die Engel, der Debütfilm des HFF-München-Absolventen Damian John Harper, der den Film mit seinem deutschen Team überwiegend in seiner Heimat Mexiko gedreht hat. Im Panorama feiern Stereo von Maximilian Erlenwein mit Jürgen Vogel und Moritz Bleibtreu in den Hauptrollen sowie die Komödie Über-Ich und Du von Benjamin Heisenberg ihre Weltpremieren und in der Perspektive Deutsches Kino wird Zeit der Kannibalen von Johannes Naber gezeigt. Ebenfalls mit Spannung erwartet wird die DFFF-geförderte Koproduktion Das finstere Tal von Regisseur Andreas Prochaska, die in der Reihe Berlinale-Special im Zoo-Palast uraufgeführt wird.

Die Liste der DFFF-geförderten Filme auf der Berlinale 2014 finden Sie hier.



FFA-Präsidium: Ein Urteil von historischer Bedeutung / Dank an BKM, Politik und Länder




Pressemitteilung
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vom 30.01.2014
 
FFA-Präsidium: Ein Urteil von historischer Bedeutung / Dank an BKM, Politik und Länder

Das Präsidium der FFA hat dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts historische Bedeutung beigemessen und die Filmwirtschaft dazu aufgerufen, jetzt geschlossen die drängenden Fragen der Zukunft zu lösen. In einer außerordentlichen Sitzung am 30. Januar in Berlin dankte das Gremium der Politik und den Ländern für die vorbehaltlose Unterstützung, die sie unter der Führung des BKM in diesem Rechtsstreit gezeigt hätten. Der enge Zusammenhalt der deutschen Filmwirtschaft hätte zudem entscheidend dazu beigetragen, dass die Verfassungsbeschwerde in allen Belangen zurückgewiesen wurde.

„Nach einem zehnjährigen Rechtsstreit ist das Urteil von Karlsruhe eine höchstrichterliche Anerkennung unserer Arbeit. Eine solch profunde Bestätigung der Filmförderung in Deutschland war weder in dieser Form noch in dieser Klarheit zu erwarten“, hob FFA-Präsident Eberhard Junkersdorf in seiner Wertung hervor und sprach dem Richterspruch gleich in mehrfacher Hinsicht historische Bedeutung zu. Zum einen seien sowohl die erfolgreiche Filmförderung der FFA wie auch das Abgabesystem insgesamt als absolut verfassungskonform bestätigt.
Darüber hinaus jedoch hätten die Richter dem deutschen Film eindeutig attestiert, dass dieser ein unverzichtbarer Bestandteil sowohl der nationalen Kultur wie auch als Wirtschaftsfaktor in sämtlichen Auswertungsstufen ist.
„Dies ist ein außerordentliches Qualitätssiegel für den deutschen Film und das seit über 45 Jahren praktizierte System der Filmförderung“, betonte Junkersdorf, der an dieser Stelle auch die Leistung der FFA-Mitarbeiter, allen voran die des Vorstands Peter Dinges, hervorhob, die trotz aller Unwägbarkeiten in all den Jahren hervorragende Arbeit geleistet hätten.



Stellungnahme des VERBAND DEUTSCHER FILMPRODUZENTEN (VDFP) zum FFG Urteil

Das Urteil hat uns und die ganze Branche mit großer Erleichterung erfüllt. Das Bundesverfassungsgericht hat uneingeschränkt das Filmförderungsgesetz bestätigt. Das ist natürlich ein überraschender Ausgang dieses jahrelangen Verfahrens und gibt der deutschen Filmwirtschaft, aber auch den Kreativen in unserer Branche, nicht nur Rechtssicherheit, sondern auch eine finanzielle Planungssicherheit.

Jetzt kommt es darauf an, dass die deutsche Filmwirtschaft zusammen mit der Filmförderungsanstalt und den Regionalförderungen die Zukunft im digitalen Zeitalter gestaltet und modernisiert. Hierfür bleiben drei Jahre Zeit bis zur Neufassung des Filmförderungsgesetzes zum 1. Januar 2017. Wesentlich wird dabei sein, dass alle Nutzer des deutschen Films, also auch die Betreiber von Internetplattformen sich an der Finanzierung beteiligen. Die Herausforderungen sind immens und verlangen die enge Zusammenarbeit aller Branchenvertreter, damit der deutsche Film auch weiterhin so erfolgreich, sowohl international als auch national, bleibt. Wir müssen das Urteil des Bundesverfassungsgerichts als Ansporn nehmen und nicht bei dem Erreichten stehen bleiben.



Urteilsverkündung in Sachen „Filmförderung“

Pressemitteilungen Copyright © 2014 BVerfG
Bundesverfassungsgericht - Pressestelle - Pressemitteilung Nr. 75/2013 vom 13. Dezember 2013


Urteilsverkündung in Sachen „Filmförderung“

www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg13-075


Großkinos scheitern vor Verfassungsgericht

28.01.2014
Großkinos müssen weiter für Filme zahlen, die ihnen wenig bringen. Das Verfassungsgericht erklärte die Filmförderung für rechtens. Es geht um 340 Millionen Euro. [..]

www.faz.net/aktuell/wirtschaft/urteil-grosskinos-scheitern-vor-verfassungsgericht-12773148.html



Deutsche Filmförderung rechtmäßig

Auch in Zukunft müssen die Betreiber von Kinos Geld zur Produktion einheimischer Filme zur Verfügung stellen. Das entschied jetzt das deutsche Verfassungsgericht.
Es bleibt alles beim Alten. An der deutschen Filmförderung ändert sich nichts. [..]

www.dw.de/deutsche-filmf%C3%B6rderung-rechtm%C3%A4%C3%9Fig/a-17391336



DFFF sorgt für Höchstmarke bei Investitionen in Deutschland

Der Deutsche Filmförderfonds (DFFF) sorgte 2013 wieder für hohe Investitionssummen in den Filmproduktionsstandort Deutschland. Im siebten Jahr seines Bestehens vergab er Fördermittel in Höhe von 63,5 Millionen Euro. Insgesamt wurden 115 Filmproduktionen unterstützt, die mit deutschen Herstellungskosten von insgesamt 370 Millionen Euro eine neue Höchstmarke setzten (2012: 352 Millionen Euro, 2011: 338 Millionen Euro). Erneut investierten damit deutsche und internationale Produzenten rund das Sechsfache der staatlichen Zuschüsse allein in Deutschland.

Dazu Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters: "Das großartige Ergebnis aus 2013 beweist einmal mehr, dass der DFFF den Filmstandort Deutschland und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Filmwirtschaft nachhaltig gestärkt hat. Deshalb haben wir im Koalitionsvertrag vereinbart, die bestehende zeitliche Befristung des DFFF aufzuheben und das erfolgreiche Förderprogramm fortzusetzen. Das ist ein wichtiges Signal für die Filmbranche und ermöglicht den Produzenten künftig eine größere Planungssicherheit.“



Bestseller und Bühnenstück fürs Kino / FFA vergibt rund 1,1 Mio. Euro für vier neue Kinoprojekte



Pressemitteilung
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vom 23.01.2014
 
Bestseller und Bühnenstück fürs Kino / FFA vergibt rund 1,1 Mio. Euro für vier neue Kinoprojekte

Am Vortag ihrer Neukonstituierung hat die FFA-Vergabekommission unter Vorsitz von AngelaLipp-Fläxl am 21. Januar letztmalig getagt und Fördermittel in Höhe von insgesamt 1.080.000 Euro an vier neue Kinoprojekte und 30.000 Euro in der Drehbuchfortentwicklung vergeben.

Höchst gefördertes Projekt ist mit 400.000 Euro die neue internationale Koproduktion von Tom Tykwer EIN HOLOGRAMM FÜR DEN KÖNIG. Die aktuelle Bestsellerverfilmung ist nach der gemeinsamen Arbeit an CLOUD ATLAS die zweite Zusammenarbeit zwischen Tom Tykwer, Hauptdarsteller Tom Hanks und X Filme Creative Pool-Produzent Stefan Arndt. EIN HOLOGRAMM FÜR DEN KÖNIG erzählt die Geschichte eines amerikanischen Geschäftsmanns kurz vor dem Bankrott, der in Saudi-Arabien auf den Deal seines Lebens hofft. Des Weiteren wird die Verfilmung des bundesweit gefeierten Theaterstücks FRAU MÜLLER MUSS WEG unter der Regie von Sönke Wortmann mit 250.000 Euro gefördert. In der gleichnamigen Komödie geht es um einen Elternabend an einer Grundschule, der ziemlich eskaliert, als empörte Mütter und Väter, u.a. gespielt von Anke Engelke und Justus von Dohnanyi, die pädagogischen Fähigkeiten der Klassenlehrerin Frau Müller anzweifeln. Mit ebenfalls 250.000 Euro fördert die Kommission das nächste Regieprojekt von Werner Herzog JESUS VON TEXAS. Projektförderung erhält auch das neue Projekt von Wüste Film Ost MARRY ME & FAMILY. Das bereits in der Drehbuchentwicklung geförderte Projekt ist das Regiedebüt von Neelesha Barthel und wird mit 180.000 Euro unterstützt.
Darüber hinaus erhält das Projekt SONGS OF SILENCE von Boris Hars-Tschachotin 30.000 Euro Drehbuchfortentwicklung.

Die Förderungen im Detail:

EIN HOLOGRAMM FÜR DEN KÖNIG
Hersteller: X Filme Creative Pool GmbH, Berlin
Regie: Tom Tykwer
Förderung: 400.000 Euro

FRAU MÜLLER MUSS WEG
Hersteller: Little Shark Entertainment GmbH, Köln
Regie: Sönke Wortmann
Förderung: 250.000 Euro

JESUS VON TEXAS
Hersteller: X Filme Creative Pool GmbH, Berlin
Regie: Werner Herzog
Förderung: 250.000 Euro

MARRY ME & FAMILY
Hersteller: Wüste Film Ost OHG, Berlin
Regie: Naleesha Barthel
Förderung: 180.000 Euro

Drehbuchfortentwicklung:

SONGS OF SILENCE
Hersteller: BerghausWöbke Filmproduktion GmbH, München
Autor: Boris Hars-Tschachotin
Förderung: 30.000 Euro

Die erste Fördersitzung der neu gebildeten Vergabekommission findet am 25. und 26. März statt. Sämtliche Fristen für die Projektfilmförderung und weitere Sitzungstermine sind auf der FFA-Homepage www.ffa.de abrufbar.



FFA-Vergabekommission und Unterkommissionen neu besetzt



Pressemitteilung
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vom 23.01.2014


FFA-Vergabekommission und Unterkommissionen neu besetzt

Auf der ersten Sitzung des Jahres am 22. Januar 2014 in Berlin hat sich die neue FFA-Vergabekommission konstituiert. Anschließend wählten die Mitglieder aus den Vorschlägen der Verbände die einzelnen Unterkommissionen für die Förderbereiche Verleih/Marketing, Video, Kino, Drehbuch, Kopienförderung und Deutsch-Französisch. Die Mitglieder und deren Stellvertreter der neu zusammengesetzten Kommissionen sind für die Dauer von drei Jahren in ihren Ämtern benannt bzw. gewählt. Insgesamt waren in den einzelnen Gremien 39 Plätze zu besetzen.
Zu den neuen Mitgliedern der Vergabekommission gehören neben anderen Experten aus der Filmwirtschaft u. a. Christine Strobl (Geschäftsführerin degeto), der Filmproduzent und Oscar-Preisträger Peter Herrmann (Nirgendwo in Afrika, Wüstenblume) und Ralf Schilling (Geschäftsführer UCI Kino). Für den Vorsitz der Kommissionen waren diesmal im Unterschied zu den Vorjahren keine Wahlen erforderlich – mit Inkrafttreten des neuen Filmförderungsgesetzes (1. Januar 2014) nimmt künftig automatisch der Vorstand bzw. ein Stellvertreter des Vorstand diese Funktion ein.
Die Neubesetzungen aller Kommissionen sowie sämtliche Einreich- und Sitzungstermine für das laufende Jahr sind auf der FFA-Website aufgelistet.

Die neu konstituierte FFA-Vergabekommission in der Übersicht:





FFF Bayern mit höchster Fördersumme seit zehn Jahren



Mit 29.588.760 Euro hat der FilmFernsehFonds Bayern im Jahr 2013 nach eigenen Angaben die höchste Fördersumme in den vergangenen zehn Jahren ausgeschüttet. Dies gilt auch für den Bereich Kinofilm , in dem die Produktion von 38 Projekten mit 18.217.349 Euro gefördert wurde. Darunter befinden sich mit "Big Game" (eine Mio. Euro) und "The Postcard Killings" (1,6 Mio. Euro) auch die ersten beiden Projekte, die im Rahmen des neu geschaffenen Fördertopfs für internationale Koproduktionen unterstützt werden. Insgesamt konnten vom FFF Bayern geförderte Kinofilme im vergangenen Jahr 17,2 Mio. Besucher anlocken; das sind rund fünf Mio. mehr als 2012. Besucherstärkster FFF-Bayern-geförderter Film des Jahres 2013 war "Fack Ju Göhte" mit knapp 5,5 Mio. Besuchern in 2013. Das Kinoeinspiel der mit Fördermitteln aus Bayern entstandenen Filme lag mit 119 Mio. Euro um rund 37 Mio. Euro über dem des Jahres 2012. Der Bayerneffekt belief sich auf 271 Prozent.

In die Fernsehfilmförderung investierte der FFF Bayern im vergangenen Jahr 4.695.318 Euro für 16 Projekte. Erfolgreiche TV-Filme, die im vergangenen Jahr mit Fördergeldern aus Bayern realisiert wurden, waren u.a. der mit dem Deutschen und dem Bayerischen Fernsehpreis Historiendreiteiler "Unsere Mütter, unsere Väter  ", "Das Adlon. Eine Familiensaga  " und Rainer Kaufmanns "Operation Zucker".
Insgesamt wurde 2013 in Bayern an 3500 Tagen gedreht; auch das nach Angaben des FFF Bayern ein neuer Rekordwert.

In die Filmtheaterförderung investierte der FFF Bayern im vergangenen Jahr rund 1,7 Mio. Euro. Davon wurde gut eine Mio. Euro im Rahmen des Sonderprogramms Digitalisierung in die Umrüstung von 76 Kinosälen investiert, so dass der FFF Bayern aktuell vermeldet, "dass heute fast alle bayerischen Kinosäle digitalisiert und zukunftsfähig sind".

Im Rahmen seiner Gamesförderung hat der FFF Bayern im vergangenen Jahr elf neue Projekte mit 410.365 Euro unterstützt. Zwei der bislang realisierten Games waren nach Angaben des FFF Bayern in 2013 besonders erfolgreich: "Word Wonders" gewann den Deutschen Computerspielpreis in der Kategorie Bestes mobiles Spiel ; die App "Faltduell" wurde mit dem Kindersoftware-Preis Pädi , der an pädagogisch wertvolle Produktionen vergeben wird, ausgezeichnet.

Als Highlights unter den FFF-geförderten Filmen im laufenden Jahr bezeichnet der FFF Bayern neben Michael Bully Herbigs bereits angelaufenem "Buddy  " den am kommenden Donnerstag startenden "Fünf Freunde 3  ", Nadav Schirmans "The Green Prince", der am kommenden Donnerstag den Dokumentarfilm-Wettbewerb des 30. Sundance Film Festival eröffnet, sowie die beiden Berlinale-Beiträge "Die geliebten Schwestern" und "Stereo" und den Fernsehfilm "Der Clan. Die Geschichte der Familie Wagner", der im Februar im ZDF zu sehen sein wird.

Weitere Informationen zu den FFF-Bayern-Förderungen im vergangenen Jahr unter www.fff-bayern.de.

Beim Pressetermin, auf dem FFF-GF Klaus Schaefer die Bilanz vorstellte, konnte er neben zahlreichen Angehörigen der bayerischen Filmbranche auch den neuen Filmreferenten im Ministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie der stellvertretenden Ministerpräsidentin Ilse Aigner begrüßen: Michael Rappolt wechselt aus der Staatskanzlei, wo er zuletzt für landesweite und lokale private Rundfunkanbieter, Medienrat, Medienausbildung und Verlagswesen zuständig war.

Quelle: Blickpunkt:Film



Short Tiger Next Generation 2014: 129 Einreichungen / Jury mit OSCAR-Preisträgerin Caroline Link

Pressemitteilung
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vom 10.01.2014
 
Short Tiger Next Generation 2014: 129 Einreichungen / Jury mit OSCAR-Preisträgerin Caroline Link


Oscar-Preisträgerin Caroline Link wird neben Alexandra Gramatke, Geschäftsführerin der Kurzfilmagentur Hamburg, und Kinounternehmer Dr. Gregory Theile (Kinopolis) die Jury des diesjährigen SHORT TIGER NEXT GENERATION bilden. Die Regisseurin von NIRGENDWO IN AFRIKA erhielt im Jahre 2003 den Oscar für den besten ausländischen Film und ist gerade erst mit ihrem neuestem Werk EXIT MARRAKECH in den deutschen Kinos und feierte beim Toronto International Film Festival 2013 seine internationale Premiere. „Caroline Link ist eine der profiliertesten deutschen Regisseurinnen, betont Mariette Rissenbeek, Geschäftsführerin von German Films, „so dass es uns eine große Ehre ist, dass sie uns für dieses Jahr ihre Zusage für die Jury gegeben hat“. In den Jahren zuvor waren Filmpreisträger Jan-Ole Gerster sowie die Schauspielerinnen Nicolette Krebitz und Anna Thalbach Mitglieder der Jury. „Dies zeigt, dass sich Hochkaräter des deutschen Films für den Kurzfilm interessieren und sich für ihn engagieren“, ergänzt Frank Völkert, stellvertretender Vorstand der FFA.

Die gemeinsame Kurzfilminitiative von FFA und German Films findet in diesem Jahr zum vierten Mal statt und hat zum Ziel, den Kurzfilm als Vorfilm im Kino zu fördern und das Interesse des internationalen Publikums für den Filmnachwuchs in Deutschland zu wecken. Ende Januar wird die Jury in München aus einer Vorauswahl von 68 Kurzfilmen mit einer Gesamtlaufzeit von über 9 Stunden bis zu fünf Kurzfilme für den mit 5.000 Euro dotierten SHORT TIGER und bis zu zehn Hochschulkurzfilme für das Kurzfilmprogramm NEXT GENERATION SHORT TIGER auswählen. Insgesamt wurden in diesem Jahr bei German Films und der AG Kurzfilm 129 Filme eingereicht.

Die SHORT TIGER-Preisverleihung findet im Rahmen des HDF-Filmtheaterkongresses am Mittwoch, den 9. April 2014 in Baden-Baden statt, die internationale Premiere der ausgezeichneten Filme folgt am Sonntag, dem 18. Mai 2014 beim Filmfestival in Cannes.