EURIMAGES fördert 17 europäische Koproduktionen – darunter 4 mit deutscher Beteiligung

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vom 23.10.2014
 
EURIMAGES fördert 17 europäische Koproduktionen – darunter 4 mit deutscher Beteiligung

Der europäische Förderfonds EURIMAGES hat in seiner jüngsten Tagungsrunde vom 13. bis 16. Oktober 2014 in Straßburg unter der Leitung von Jobst Plog 17 Kinoprojekte mit insgesamt 4.538.000 Euro unterstützt. Unter den geförderten Koproduktionen entstehen vier Projekte mit deutscher Beteiligung: Das von der Berliner Rohfilm majoritär produzierte Drama THE BURGLAR wird mit 210.000 Euro unterstützt. Die israelische Regisseurin Hagar Ben Asher (THE SLUT – DIE ZÜGELLOSE) erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die, nachdem ihre Mutter sie zum wiederholten Male alleine zurück lässt, in fremde Wohnungen eindringt und sich mit fremdem Gut oder erlauschten Gesprächen neu zu erfinden sucht und so ihren Schmerz des Verlassenseins überwindet. Zudem erhält die norwegisch-deutsche Produktion DAS LÖWENMÄDCHEN eine Förderung in Höhe von 470.000 Euro. Das neue Projekt von Gifted Films (u .a. LA RELIGIEUSE – DIE NONNE im Berlinale-Wettbewerb 2013) basiert auf dem gleichnamigen norwegischen Bestsellerroman von Erik Fosnes Hansen. DAS LÖWENMÄDCHEN ist die ergreifende Geschichte des 1912 in der norwegischen Provinz geboren Mädchens Eva, dessen ganzer Körper aufgrund eines Gendefekts mit Haaren bedeckt ist. Eva wird von ihrem Vater vorsorglich vor den Dorfbewohern ferngehalten. Erst im jungen Erwachsenenalter entflieht sie der Enge ihres Zimmers und erlangt die ersehnte Freiheit, die es ihr erlaubt, ihrer überdurchschnittlichen Begabung als Mathematikerin zu folgen. Weitere geförderte Projekte mit einer deutschen Beteiligung sind FRAMING MOM (dt. Produzent: The Match Factory) und EMBER (dt. Produzent: Bredok Film Production).

Die nächste Sitzung von EURIMAGES findet vom 9. bis 11. Dezember 2014 in Turin statt.

Die Förderungen mi t deutscher Beteiligung:

1. The Burglar – DE (60%), IL (30%), FR (10%)    210.000 Euro
Regie: Hagar Ben Asher (lL, DE)
DE: Rohfilm GmbH

2. Das Löwenmädchen – NO (57%), DE (43%)    470.000 Euro
Regie: Vibeke Idsoe (NO)
DE: Gifted Films

3. Framing Mom – NO (70%), DK (17%), DE (13%)    280.000 Euro
Regie: Sara Johnsen (NO)
DE: The Match Factory (Prod.) GmbH

4. Ember (Kor) – TR (80%), DE (20%)    150.000 Euro
Regie: Zeki Demirkubuz (TR)
DE: Bredok Film Production GbR


Die Förderungen ohne deutsche Beteiligung:

5. The Commune – DK (56%), SE (34%), NL (10%)    470.000 Euro
Regie: Thomas Vinterberg (DK)

6. The First The Last – BE (53%), FR (47%)    470.000 Euro
Regie: Bouli Lanners (BE)

7. Project Lazarus – ES (80%), FR (20%)    470.000 Euro
Regie: Mateo Gil (ES)

8. Eternity – FR (70%), BE (30%)    470.000 Euro
Regie: Tran Anh Hung (FR)

9. The Liberation Of Skopje – MK (69%), HR (18%), FI (13%)    310.000 Euro
Regie: Rade Serbedzija (HR)

10. Marguerite – FR (70%), CZ (16%), BE (14%)    273.000 Euro
Regie: Xavier Giannoli (FR)

11. The Miracle Of Tekir – CH (80%), RO (20%)    220.000 Euro
Regie: Ruxandra Zenide (CH)

12. The Treasure &n dash; RO (70%), FR (30%)    170.000 Euro
Regie: Corneliu Porumboiu (RO)

13. Long Live The Bride – IT (70%), FR (20%), BE (10%)    170.000 Euro
Regie: Ascanio Celestini (IT)

14. The High Sun – HR (78%), SI (22%)    160.000 Euro
Regie: Dalibor Matanic (HR)

15. Dew – PL (80%), BA (20%)    87.000 Euro
Regie: Denijal Hasanovic (PL)

16. Tarzan’s Testicals – RO (63%), FR (37%)    85.000 Euro
Regie: Alexandru Solomon (RO)

17. Humidity – RS (79%), NL (21%)    73.000 Euro
Regie: Nikola Ljuca (RS)


EURIMAGES: Einreich- und Sitzungstermine 2015

Einreichtermin 15. Januar für d ie Sitzung vom 10. -12. März 2015
Einreichtermin 21. April für die Sitzung vom 16. - 19. Juni 2015
Einreichtermin 25. August für die Sitzung vom 13. - 16. Oktober 2015
Einreichtermin 20. Oktober für die Sitzung vom 09. - 11. Dezember 2015

Der europäische Förderfonds EURIMAGES fördert hauptsächlich die Herstellung bi- sowie multilate-raler europäischer Gemeischaftsproduktionen mit bedingt rückzahlbaren Darlehen. Ein geringer Teil des Fördervolumens steht der Filmtheaterförderung und der Verbreitung europäischer Kinofil-me zur Verfügung. Seit der Gründung von EURIMAGES in Folge eines Europarat-Abkommens im Jahr 1988 hat der Förderfonds insgesamt 1619 europäische Koproduktionen in Höhe von rund 492 Millionen Euro gefördert. EURIMAGES gehören insgesamt 36 Mitgliedstaaten des Europarates an.

Ansprechpartnerin für EURIMAGES ist:
Petra Kashmiry
Filmförderungsanstalt, Große Präsidentenstraße 9, 10178 Berlin
Tel.: 030 – 27 577 422
Fax: 030 – 27 577 444
E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen zu EURIMAGES im In ternet unter: www.coe.int/eurimages.



Jeder zehnte STROMBERG-Besucher war Beamter / FFA wertet erstmals TOP 25-Filme des ersten Halbjahres 2014 aus

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Pressemitteilung
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vom 17.09.2014

Jeder zehnte STROMBERG-Besucher war Beamter / FFA wertet erstmals TOP 25-Filme des ersten Halbjahres 2014 aus
Die 25 erfolgreichsten Filme des ersten Halbjahres haben fast sechs von zehn Kinobesuchern in die deutschen Kinos gelockt. Von Anfang Januar bis Ende Juni lösten insgesamt 55,8 Mio. Besucher ein Ticket für einen Kinofilm, 32,4 Mio. davon (58%) für einen TOP 25-Film. Alles in allem waren in diesem Zeitraum 1.679 Filme auf den deutschen Leinwänden zu sehen. Unter den Top 25 Filmen befanden sich sieben deutsche Produktionen, die 11 Mio. Besucher für sich gewinnen konnten - erfolgreichster Film des ersten Halbjahres 2014 war mit DER MEDICUS ebenfalls ein deutscher Film. Diese Zahlen weist eine neue Auswertung, mit der die FFA erstmals die 25 besucherstärksten Filme nach soziodemografischen Aspekten untersuchte.

Weitere Details aus der Studie:

  1. Das deutsche - auch von der FFA geförderte - Crowdfunding-Projekt STROMBERG – DER FILM zog vor allem männliche Besucher (62% männlich - Gesamtmarkt: 48%) zwischen 20 und 29 Jahren (32% - Gesamtmarkt: 20%) und mit Abitur (64% - Gesamtmarkt: 49%) ins Kino – und: 11 Prozent der Besucher waren Beamte (Durchschnitt Gesamtmarkt 4%).
  2. Die – nach Schulnoten gerechnete – Bestnote erhielt MALEFICENT – DIE DUNKLE FEE mit der Durchschnittsnote 1,39, gefolgt von dem deutschen Erfolgshit FACK JU GÖHTE mit 1,40. Den dritten Platz belegte DER HOBBIT: SMAUGS EINÖDE mit einer Bewertung von 1,41.  
  3. DER MEDICUS war besonders bei den älteren Kinogängern beliebt: 56% waren über 50 Jahre alt (Durchschnitt 28%) – die Besucher sahen zudem diesen Film lieber vor 20 Uhr im Kino an (69%, Durchschnitt 58%) und planten den Kinobesuch gerne mehrere Tage vorher (67%, Durchschnitt 56%). Wichtigster Entscheidungsgrund für den Besuch war die Bekanntheit der Buchvorlage (46%, Durchschnitt 6%).
  4. Der Kinderfilm BIBI & TINA – DER FILM sprach nicht nur vorrangig 10 bis 15-jährige Mäd-chen an (Alter 32% im Vergleich zu 11%, Geschlecht 78% weiblich im Vergleich zu 52%), sondern sorgte auch dafür, dass mit 5,21 Euro pro Besuch überdurchschnittlich viel ver-zehrt wurde (gesamt 3,54 Euro). Den höchsten Verzehr je Kinobesuch erreichte THE LEGO MOVIE mit durchschnittlich 5,73 Euro.
  5. Mehrere Tage im Voraus geplant wurden die Besuche von DER HOBBIT: SMAUGS EINÖDE (70%) und DER MEDICUS (67%). Spontan wurde sich hingegen für die Filme BAD NEIGHBORS (39% Entscheidung am Besuchstag oder im Kino selbst) und DAS ERSTAUNLICHE LEBEN DES WALTER MITTY (37%) entschieden.


Die Studie „Auswertung der Top 25-Filmtitel des 1. Halbjahres 2014 nach soziodemografischen sowie kino- u. filmspezifischen Informationen“ basiert auf Daten des Individualpanels der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Das Panel befragt regelmäßig 25.000 Teilnehmer zu ihrem Kinobesuch und ist repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 10 Jahre. Die vollständige Studie steht zum Download bereit unter: www.ffa.de -> Publikationen -> Studien und Publikationen.



Bekannte Romane, starke Filmstoffe / FFA vergibt 388.000 Euro für Drehbuchförderung

Bekannte Romane, starke Filmstoffe / FFA vergibt 388.000 Euro für Drehbuchförderung

Die FFA-Drehbuchkommission hat unter dem Vorsitz von Christine Berg in ihrer 130. Sitzung am 9. September in Berlin 16 Drehbücher und sechs Treatments gefördert. Insgesamt lagen der Kommission 58 Anträge inkl. Widersprüche vor.

Gefördert wurde unter anderem TIGERMILCH, das neueste Projekt von Ute Wieland – der Drehbuchexpertin für turbulente Teeniefilmstoffe (u.a. FRECHE MÄDCHEN 1 2, FC VENUS). TIGERMILCH beruht auf dem gleichnamigen und vielbeachteten Coming-of-Age-Roman von Stefanie de Velasco über zwei Berliner Mädchen jenseits der umsorgten Mittelschicht. Zudem überzeugte die Kommission das Drehbuchvorhaben zur Verfilmung von Hermann Hesses gleichnamigen Roman NARZISS UND GOLDMUND von Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky (u.a. DIE FÄLSCHER, ANATOMIE 1 2). Der Kinofilm über die Freundschaft des Klosterschülers Goldmund zu seinem jungen Lehrer, dem Priester Narziss, s oll mit internationalen Schauspielern besetzt werden. Mit MAGICAL MYSTERY ODER DIE RÜCKKEHR DES KARL SCHMIDT wird das Drehbuch von Autor und Musiker Sven Regener nach seinem gleichnamigen Roman gefördert. Nach dem Kinoerfolg HERR LEHMANN (2003) ist die Hauptfigur der Geschichte diesmal nicht Frank Lehmann, sondern sein Kumpel Karl Schmidt auf seiner Reise durch das Techno-Deutschland der 90er Jahre. Zu den geförderten Treatments zählen u.a. ZWEI ZU EINS, eine Komödie aus der Feder von Autorin und Schauspielerin Natja Brunckhorst (WIE FEUER UND FLAMME), sowie TRAMPEN, ein Roadmovie von Autorin und Regisseurin Esther Gronenborn (ALASKA.DE).

Drehbücher:

TIGERMILCH
Autorin: Ute Wieland
Produktion: Akzente Film-und Fernsehproduktion GmbH, Berlin
25.000 Euro

ABATON – VOM ENDE DER ANGST
Autoren: Olaf Kraemer und Christian Jeltsch
Produktion: Lieblingsfilm GmbH, München
25.000 Euro

DAS HAUS AM PARK
Autor: Matthias Pacht
25.000 Euro

SÜPER GAY
Autoren: Kerim Pamuk und Daniel Schwarz
25.000 Euro

NARZISS UND GOLDMUND
Autor: Stefan Ruzowitzky
Produktion: Mythos Film Produktions GmbH & Co.KG, Berlin und Tempest Film Produktion GmbH, München
25.000 Euro

AUF DER FLUCHT
Autor: Bernd Lange
Produktion: Sebastian Grobler Film-und Fernsehproduktion, München
20.000 Euro

DER DIENST
Autoren: Sigrid Hoerner und Oliver Huzly
Produktion: Moneypenny Filmproduktion GmbH, Berlin
20.000 Euro

DIE RÜCKKEHR DER HEINZELMÄNNCHEN
Autor: Jan Strathmann
Produktion: Akkord Film Produktion GmbH, Berlin
20.000 Euro

JIMMY OZ
Autor: Kai S. Pieck
Produktion: Jost Hering Filmproduktion, Berlin
20.000 Euro

MAGICAL MYSTERY ODER DIE RÜCKKEHR DES KARL SCHMIDT
Autor: Sven Regener
Produktion: Razor Film Produktion GmbH, Berlin
20.000 Euro

RUHIG BLUT
Autor: Sebastian Blomberg
Produktion: Cine Plus Filmproduktion GmbH, Berlin
20.000 Euro

ULYSSES
Autor: Christoph Gampl
Produktion: Mogador Film Christoph Thoke e.K., Frankfurt
20.000 Euro

VIELEN DANK FÜR DAS LEBEN
Autor: Günter Schütter
Produktion: Schiwago Film GmbH, Berlin
20.000 Euro

WENN GOTT SCHLÄFT
Autor: Till Schauder
20.000 Euro

WITTGENSTEINS HEIZUNG
Autoren: Isabelle Stever und Georg Marioth
20.000 Euro

KAPUTT
Autoren: Felix Lang und Alexander Riedel
Produktion: Pelle Film Riedel & Timm GbR, München
18.000 Euro

Treatments:

HOMIES
Autor: Florian Dietrich
Produktion: Marcos Kantis, Berlin
8.000 Euro

THE VEGETABLE LAMB
Autor: Thomas Sieben
Produktion: One Two Films GmbH, Berlin
8.000 Euro

VEGAN – ESSEN IST POLITIK
Autorin: Carolin Otto
8.000 Euro

WIE DER SOLDAT DAS GRAMMOPHON REPARIERT
Autor: Adnan Günter Köse
8.0 00 Euro

ZWEI ZU EINS
Autorin: Natja Brunckhorst
Produktion: Ralf Zimmermann mit Glory Film GmbH, München
7.000 Euro

TRAMPEN
Autorin: Esther Gronenborn
6.000 Euro

Die nächste Sitzung der Drehbuchkommission findet am 20. und 21. November 2014 statt. Antragsfrist für diese Sitzung ist der 1. Oktober.



Das Neueste von Fatih Akin und ein Roadmovie mit Wotan Wilke Möhring / FFA-Vergabekommission vergibt 2,7 Millionen Euro für 11 Kinoprojekte

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Pressemitteilung
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vom 04.09.2014
 
Das Neueste von Fatih Akin und ein Roadmovie mit Wotan Wilke Möhring / FFA-Vergabekommission vergibt 2,7 Millionen Euro für 11 Kinoprojekte

Die FFA-Vergabekommission hat in ihrer dritten Sitzung dieses Jahres am 2. und 3. September in Berlin unter Vorsitz von FFA-Vorstand Peter Dinges Fördermittel in Höhe von 2.687.200 Euro für 11 neue Kinoprojekte vergeben. Mit Drama, Roadmovie, Komödie, Kinderklassiker, Animations- und Dokumentarfilm ist das Genre-Spektrum der FFA-Produktionsförderungen wiederum breit gefasst. Insgesamt lagen der Kommission 33 Anträge (inkl. Widersprüche) auf Produktionsförderung vor.

AUS DEM NICHTS heißt das neue Projekt von Fatih Akin, das die Kommission mit 450.000 Euro fördert. Nach seinem an internationalen Schauplätzen entstandenen Drama THE CUT, das soeben bei den Filmfestspielen in Venedig seine Weltpremiere feierte, soll die neueste Produktion des renommierten Hamburger Regisseurs über gesellschaftliche Ablehnung und ein geplantes Attentat wieder komplett in Deutschland gedreht werden. AUS DEM NICHTS wird von Bo mbero International produziert. Zudem wird KLEINE ZIEGE, STURER BOCK - der neue Film mit Wotan Wilke Möhring - mit 250.000 Euro unterstützt. Das Roadmovie über einen Lebenskünstler, der mit seiner bislang unbekannten Teenager-Tochter im Gepäck und einem Schafsbock auf der Rückbank mit einem klapprigen Auto nach Norwegen aufbricht, wird von der Münchener Produktion Die Film GmbH hergestellt. Das aktuelle Projekt der Ufa Fiction MÄNGELEXEMPLAR erhält eine Förderung in Höhe von 242.000 Euro. Die Verfilmung von Sarah Kuttners gleichnamigem Erfolgsroman unter der Regie von Laura Lackmann ist die ernste Geschichte der lustigen Endzwanzigerin Karo Herrmann und erzählt von dem Riss, der sich plötzlich durch das eigene sprühende Leben ziehen kann. Außerdem unterstützt die Kommission u.a. drei vielversprechende Kinder- und Jugendfilmprojekte: Die Kinderklassiker DIE HÄSCHENSCHULE (Produzent: Akkord Film Pr oduktion GmbH, 550.000 Euro) und HEIDI (Claussen Wöbke Putz Filmproduktion GmbH, 220.000 Euro) sowie das Sequel RICO, OSKAR UND DAS HERZGEBRECHE (Lieblingsfilm GmbH, 225.000 Euro). 

Nächste Einreichtermine für die FFA-Vergabekommission sind der 5. September und der 28. November 2014, die nächste Sitzung findet am 18. und 19. November 2014 statt.

Die Förderungen im Detail:

DIE HÄSCHENSCHULE
Produzent: Akkord Film Produktion GmbH
Regie: Ute von Münchow-Pohl
Autorinnen: Katja Grübel, Dagmar Rehbinder
Förderung: 550.000 Euro

AUS DEM NICHTS
Produzent: bombero international GmbH & Co KG
Autor: Fatih Akin    
Regie: Fatih Akin
Förderung: 450.000 Euro

DAS LÖWENMÄDCHEN
Produzent: Gifted Films West GmbH
Autorin: Vibeke Idsoe
Regie: Vibeke Idsoe
Förderung: 325.000 Euro

KLEINE ZIEGE, STURER BOCK
Produzent: die film gmbh
Autorin: Petra Wagner
Regie: Johannes Fabrick
Förderung: 250.000 Euro

MÄNGELEXEMPLAR
Produzent: UFA Fiction GmbH
Autorin: Laura Lackmann
Regie: Laura Lackmann
Förderung: 242.200 Euro

RICO, OSKAR UND DAS HERZGEBRECHE
Produzent: Lieblingsfilm GmbH
Autor: Martin Gypkens
Regie: Wolfgang Groos
Förderung: 225.000 Euro

HEIDI
Produzent: Claussen Wöbke Putz Filmproduktion GmbH
Autorin: Petra Volpe
Regie: Alain Gsponer
Förderung: 220.000 Euro

WER WAR ADOLF HITLER? (Dokumentarfilm)
Produzent: Epoche Media GmbH
Autor: Daniel Abma
Regie: Daniel Abma
Förderung: 200.000 Euro

NEULICH DIE REISE MIT MEINEM VATER
Produzent: Filmallee GmbH
Autorin: Anca M. Lazarescu
Regie: Anca M. Lazarescu
Förderung: 85.000 Euro

DER SELTSAME KLANG DES GLÜCKS (Dokumentarfilm)
Produzent: Kick Film GmbH
Autor: Diego Pascal Panarello
Regie:  Diego Pascal Panarello
Förderung: 80.000 Euro

TRANSIT HAVANNA (Dokumentarfilm)
Produzent: Kloos&Co.
Autoren: Daniel Abma, Alex Bakker
Regie:  Daniel Abma
Förderung: 60.000 Euro



Open-air war in im letzten Jahr / Neue FFA-Studie zu den Kinosonderformen

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Pressemitteilung
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vom 29.08.2014
 
Open-air war in im letzten Jahr / Neue FFA-Studie zu den Kinosonderformen

Die Kinosonderformen haben im Vorjahr sowohl an Besuchern als auch an Umsatz zugelegt - während Multiplexe (-5,4%) und herkömmliche Kinos (-3%) weniger Kinotickets verkauften. Zwischen Januar und Dezember 2013 lösten insgesamt 5,16 Mio. Besucher ein Ticket für eine Kinovorstellung in einer Sonderform, zu denen Autokinos, Filmfeste, Open-air-Veranstaltungen, kommunale Kinos oder Filmtheater in Universitäten, Schulen, Kasernen und Kliniken gerechnet werden. Die großen Gewinner waren dabei vor allem Autokinos ( 9,7%), Uni-Kinos ( 14,9%) und Open-air-Leinwände ( 15,4%), und dies, obwohl im letzten Jahr bei den Sonderformen die Zahl der Leinwände auf 579 zurückgegangen ist – sieben weniger als ein Jahr davor. Unter dem Strich zählt damit gut jeder achte Kinosaal in Deutschland zu den Sonderformen, deren Anteil am Gesamtbestand mit 12,6 Prozent unverändert blieb. Diese Zahlen legte di e FFA jetzt in der 10. Auflage der Studie „Kino-Sonderformen – Ergebnisse der Jahre 2009 bis 2013“ vor.

Aus der Analyse geht auch hervor, dass die Sonderformen mit einem Gesamtumsatz von 31 Mio. Euro im Jahre 2013 das beste Resultat der letzten vier Jahre erzielt haben – auch wenn sie bei der Umsatzsteigerung der herkömmlichen Kinos und Multiplexe der vergangenen fünf Jahre nicht haben mithalten können. Insgesamt ging das Box-Office aller deutschen Kinosäle 2013 um ein Prozent zurück, wofür vor allem die Multiplexe (-2,5%) verantwortlich waren, die weiterhin gut die Hälfte (50,6%) der Ticketumsätze generierten. Die herkömmlichen Kinos ( 0,4%) und die Sonderformen ( 4,2%) hingegen verzeichneten jeweils ein Umsatzplus. Der kräftigte Besucherzuwachs von Open-air-Veranstaltungen ( 15,4 %) sorgte für einen noch stärkeren Umsatzschub ( 17,7%) dieser Kinoform – und dafür, dass sie zusammen mit den kommunalen und kulturellen Kinos den höchsten Anteil am Gesamtumsatz der Sonderformen bestreiten. Den größten Preisanstieg innerhalb der letzten fünf Jahre verzeichnen bei den Sonderformen die Saisonkinos ( 40%), während Universitätskinos von starken Preissteigerungen verschont blieben: Hier kostete der Eintritt im Durchschnitt gerade mal 2,64 Euro.

Die detaillierten Ergebnisse der Studie unter dem Titel „Kino-Sonderformen – Ergebnisse der Jahre 2009 bis 2013“ sind ab sofort unter www.ffa.de/publikationen abrufbar.



Kino-Halbjahresbilanz: Lichtblick Deutscher Film – aber deutlich weniger Besucher und Umsatz

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vom 27.08.2014
 
Kino-Halbjahresbilanz: Lichtblick Deutscher Film – aber deutlich weniger Besucher und Umsatz
Der deutsche Film hat im ersten Halbjahr 2014 mit einem Marktanteil von 31,6 Prozent sein bestes Ergebnis seit 2008 hingelegt. Insgesamt lösten von Anfang Januar bis Ende Juni 17,6 Mio. Besucher eine Kinokarte für einen deutschen Film. Auch der erfolgreichste Film des ersten Halbjahres war mit der Bestsellerverfilmung DER MEDICUS eine deutsche Produktion – das Historiendrama von Philipp Stölzl zog rund 2,6 Mio. Besucher in die Kinos. Darüber hinaus platzierten sich mit VATERFREUDEN (2,3 Mio.), erneut FACK JU GÖHTE (1,5 Mio.) und STROMBERG – DER FILM (1,3 Mio.) drei weitere deutsche Produktionen in den TOP 10. Die erfolgreiche Bilanz deutscher Filme konnte aber nicht verhindern, dass das bisherige Kinoergebnis im Jahr der Fußball-WM die Erwartungen nicht erfüllt hat: Bei 56,3 Mio. Besuchern wurden im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres 6,4 Mio. Kinotickets weniger verkauft (-10,2%). Der Umsatz sank im selben Ze itraum auf 450,6 Mio. Euro (-9,2%), wie das heute veröffentlichte Halbjahresergebnis der FFA ausweist.

Insgesamt liefen im ersten Halbjahr 105 (Vorjahr 108) deutsche Filme sowie 72 (75) US-Produktionen in den deutschen Kinos an, jeweils drei weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Zahl der europäischen Erstaufführungen stieg im gleichen Zeitraum von 49 auf 64 Filmstarts. Erstmals hat der durchschnittliche Eintrittspreis mit 8,01 Euro ( 9 Cent) die Acht-Euro-Grenze überschritten. Der Rückgang an Leinwänden wie auch der Standorte hat sich im ersten Halbjahr 2014 hingegen verlangsamt: Mit 4.605 Leinwänden lag deren Zahl am 30. Juni um zwei Kinosäle unter der von vor einem Jahr. Zur Jahresmitte gab es damit in Deutschland 894 Städte und Ortschaften mit mindestens einem Kino – zehn weniger als Ende Juni 2013.

„Trotz des großartiges Erfolgs des deutschen Films ist ein solches Kinoergebnis natürlich nicht zufriedenstellend“, bilanziert FFA-Vorstand Peter Dinges, aber: „Kaum war die WM vorbei, zogen die Zahlen im Kino wieder an, so dass die Verluste des ersten Halbjahres in Teilen schon wieder kompensiert wurden“. Zudem ließen nach den Worten des Vorstands auch die kommenden Filmstarts im zweiten Halbjahr eine hohe Erwartungshaltung aufkommen. Zu den Hoffnungsträgern zählt er aus deutscher Sicht HONIG IM KOPF, das neueste Werk von Publikumsliebling Til Schweiger, den Thriller WHO AM I mit Elyas M’Barek und Wotan Wilke Möhring in den Hauptrollen, Fatih Akins THE CUT oder auch die Kinderfilme DIE BIENE MAJA – DER KINOFILM und BIBI & TINA 2. An internationalen Produktionen stehen bis zum Jahreswechsel u. a. INTERSTELLAR, das neueste Werk von Christopher Nolan, sowie die Sequels SIN CITY 2, DIE TRIBUTE VON PANEM & ndash; MOCKINGJAY Teil 1 und DER HOBBIT: DIE SCHLACHT DER FÜNF HEERE sowie MAGIC IN THE MOONLIGHT, das neue Werk von Altmeister Woody Allen vor dem Kinostart.

Die ausführlichen Ergebnisse des Kino-Halbjahresergebnisses 2014 ab 28. August unter:
www.ffa.de > Publikationen > FFA-Info



3D: Rekord bei Besuch und Umsatz / FFA legt neue Studie vor

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vom 22.08.2014

3D: Rekord bei Besuch und Umsatz / FFA legt neue Studie vor

Im letzten Jahr ist die Zahl der 3D-Besucher in den deutschen Kinos abermals gestiegen. Insgesamt haben 28 Millionen Kinobesucher ein Ticket für einen 3D-Film gelöst – 5 Prozent mehr als 2012 und damit so viele wie noch nie zuvor. Der 3D-Marktanteil kletterte auf 22 Prozent ( 2%), mehr als jeder fünfte Kinobesuch entfiel somit auf einen 3D-Film. Beim Umsatz legte 3D noch kräftiger zu und erzielte mit 289 Mio. Euro ( 8%) das höchste Box-Office, seitdem die 3D-Einspielergebnisse einzeln ausgewiesen werden. Diese Zahlen belegt eine aktuelle Studie mit dem Titel „Kinobesucher von 3D-Filmen 2013", die die FFA in diesem Jahr zum dritten Mal vorlegt.

Danach hat hierzulande jeder zweite Kinobesucher (50%) 2013 auch einen 3D-Film gesehen - insgesamt 13,7 Mio. Menschen und damit 0,5 Millionen weniger als im Jahr davor. Weil diese jedoch mit 2,1 Besuchen pro Kopf häufiger im Kino waren als im Jahr davor (1,9), konnten sie die um 1 Prozentpunkt auf 20 Prozent gesunkene Reichweite durch ein Besucherplus von 5 Prozent mehr als nur ausgleichen. Beteiligt waren an diesem Zuwachs vor allem die 40 bis 49 Jährigen ( 0,74 Mio.) wie auch andere Altersgruppen ab 30 Jahren: Nicht die 20 bis 29 Jährigen stellten wie gewohnt den größten Besucheranteil, sondern die 40 bis 49 Jährigen mit 23 Prozent, gefolgt von den 30 bis 39 Jährigen und den 20 bis 29 Jährigen (je 21%). Jüngere Kinobesucher waren im Vorjahr indes etwas seltener in einem 3D-Film als im Jahr davor.

Weitere Details aus der Studie:

  1. Gleich drei 3D-Filme befanden sich im letzten Jahr unter den Top 10 der Kinocharts:
  2. DER HOBBIT: SMAUGS EINÖDE, ICH – EINFACH UNVERBESSERLICH 2 und DIE EISKÖNIGIN – VÖLLIG UNVERFROREN. Die erfolgreichsten deutschen 3D-Produktionen waren HÄNSEL UND GRETEL: HEXENJÄGER, KEINOHRHASE UND ZWEIOHRKÜKEN sowie RITTER ROST – EISENHART UND VOLL VERBEULT.
  3. Der 3D-Kinobesucher ist in diesem Jahr zwar etwas „älter geworden“, aber dennoch weiterhin jünger (35,3 Jahre) als der Gesamtbesucher (36,5 Jahre) - als auch „männlicher“ (52%, 2D: 46%).
  4. Jeder Siebte – 14 Prozent der 3D-Besucher – wurde durch 3D überhaupt erst zu einem Kinobesuch motiviert. Ausschließlich für einen 3D-Film ging im Vorjahr etwa jeder zehnte (11%), genauso viele wie im Jahr davor. Zwei Drittel (66%) der 3D-Kinobesucher haben dabei nur einen einzigen 3D-Film im Jahresverlauf gesehen.
  5. Wichtigste Aufmerksamkeitsquellen waren „Filmvorschau, Trailer im Kino“ (27,1%) und „Werbung im Fernsehen“ (12%). Allgemein spielen für den 3D-Film diese beiden Sources of Awareness aber auch Trailer und Berichte/Beiträge im Internet eine überdurchschnittlich große Rolle.
  6. Für den Besuch eines 3D-Films gab der Kinobesucher durchschnittlich 10,29 Euro ( 2%) aus, wobei der Anteil der Ticketpreise über 10,51 Euro zunimmt – 44 Prozent der 3D-Kinotickets lagen bereits in dieser Preiskategorie.


Die Studie „Kinobesucher von 3D-Filmen 2013“ basiert auf Daten des Individualpanels der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Das Panel befragt regelmäßig 25.000 Teilnehmer zu ihrem Kinobesuch und ist repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 10 Jahre. Die vollständige Studie steht zum Download bereit unter: www.ffa.de -> Publikationen -> Studien und Publikationen.



Mehr, häufiger und weiter: Die Gründe für den Erfolg des Deutschen Films / Neue FFA-Studie über das Besucherverhalten im Kinojahr 2013

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vom 21.08.2014

Mehr, häufiger und weiter: Die Gründe für den Erfolg des Deutschen Films / Neue FFA-Studie über das Besucherverhalten im Kinojahr 2013

Dem deutschen Film mit seinen sieben Besuchermillionären an der Spitze ist es zu verdanken, dass die Bilanz des Kinojahres 2013 unter dem Strich positiv ausfiel. Während der Gesamtmarkt im Vorjahresvergleich um 4 Prozent schrumpfte, haben deutsche Filme insgesamt 34 Millionen Besucher in die Kinos gelockt – über ein Drittel (36%) mehr als im Jahr davor. Marktanteil (27%) und Umsatz deutscher Filme (246 Mio. Euro / 41%) kletterten auf den zweithöchsten Wert nach dem Ausnahmejahr 2009. Zurückzuführen ist das Ergebnis gleich auf drei markante Veränderungen im Besucherverhalten: eine höhere Reichweite (24% aller Kinogänger haben 2013 mindestens einen deutschen Film im Kino gesehen im Vergleich zu 19% im Jahr davor), ein Anstieg in der absoluten Zahl der Kinogänger (16,5 Mio. zu 13,1 Mio. in 2012) und eine höhere Besuchsintensität (2,1 Besuche pro Kopf zu 1,9). Diese Zahlen weist die aktualisierte FFA-Studie „Kinobesucher deutscher Filme 2013" aus, die die Filmförderungsanstal t jetzt veröffentlicht hat.

Der Besucherzuwachs verteilte sich zwar auf alle Altersgruppen, fiel jedoch bei den 10 bis 19 Jährigen besonders stark aus: Mehr als jeder zweite Kinobesucher dieser Altersgruppe (55%) sah sich 2013 einen deutschen Film an. Sie machten somit 23 Prozent aller Besucher deutscher Filme aus – sicherlich auch ein Verdienst von FACK JU GÖHTE als dem erfolgreichsten Film des Jahres. Dennoch bleiben die Best Ager nach wie vor die wichtigste Zielgruppe: Ein Drittel (32%) der Kinotickets lösten Besucher im Alter von 50 Jahren und älter. Diese Altersgruppe geht auch überdurchschnittlich häufig in deutsche Produktionen: Auf die über 60 Jährigen entfielen 2,4 Besuche, die 50 bis 59 Jährigen 2,2 Besuche pro Kopf.

Weitere Details aus der Studie:

  1. Häufigster Grund für den Besuch eines deutschen Films im Kino war 2013 „mit Anderen etwas unternehmen“ (17,8%), gefolgt von Thema, Story des Films interessiert mich“ (17,7%) und „Schauspieler“ (16,8%) – Thema/Story, Schauspieler und Buchvorlagen spielen für den deutschen Film eine überdurchschnittlich wichtige Rolle.
  2. Die Altersstruktur hat auch einen Einfluss auf die „Sources of Awareness“ deutscher Produktionen: „Filmvorschau, Trailer im Kino“ (17,4%) und „Empfehlung von Freunden, Bekannten“ (13,8%) waren im Jahr 2013 die wichtigsten Aufmerksamkeitsquellen für einen deutschen Film, gefolgt von „Bericht, Artikel in Zeitung, Zeitschrift“ (10,8%) und „Werbung im Fernsehen“ (8,6%) – das Internet spielte für den Besucher deutscher Filme hingegen eine geringfügigere Rolle.
  3. Auch „Empfehlung von Freunden, Bekannten“ und der „Film als aktuelles Gesprächsthema“ haben einen überdurchschnittlich hohen Stellenwert für den deutschen Film.
  4. Die Startwoche wird wichtiger für den deutschen Film: Lockten deutschen Filme 2008 noch 21 Prozent ihrer Besucher in der ersten Woche ins Kino, so lag der Anteil im letzten Jahr bei 30 Prozent. Dennoch verbleiben deutsche Produktionen als Repertoirefilme länger im Kino als internationale Produktionen und erreichen auch weiterhin 29 Prozent ihrer Besucher erst nach der 4. Woche.
  5. Im Durchschnitt kostete eine Karte für einen deutschen Film 7,16 Euro (Gesamtmarkt: 7,89 Euro).


Die Studie „Kinobesucher deutscher Filme 2013“ basiert auf Daten des Individualpanels der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Das Panel befragt regelmäßig 25.000 Teilnehmer zu ihrem Kinobesuch und ist repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 10 Jahre. Die vollständige Studie steht zum Download bereit unter: www.ffa.de -> Publikationen -> Studien und Publikationen.



EURIMAGES: 8,3 Mio. Euro für 23 europäische Koproduktionen – darunter 6 mit deutscher Beteiligung

Pressemitteilung
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vom 26.06.2014
 
EURIMAGES: 8,3 Mio. Euro für 23 europäische Koproduktionen – darunter 6 mit deutscher Beteiligung

Der europäische Förderfonds EURIMAGES hat in seiner Plenarsitzung vom 16. bis 20. Juni in Sarajevo unter der Leitung von Jobst Plog 23 Kinoprojekte mit insgesamt 8.296.000 Euro gefördert  – darunter sechs Projekte mit einer deutschen Beteiligung.
Unter den Förderungen ist u.a. das majoritär von deutscher Seite finanzierte Projekt SOY NEGRO des iranischen Regisseurs Rafi Pitts, der zuletzt mit ZEIT DES ZORNS (2010) im Berlinale-Wettbewerb vertreten war. SOY NEGRO handelt von einem jungen mexikanischen Migranten, der der US-Army nur deshalb beitritt, weil ihm als Soldat in einem Krisengebiet die ersehnte Green Card in Aussicht gestellt wird. Die deutsch-französische Koproduktion (dt. Koproduzent:TwentyTwentyVision) wird mit 390.000 Euro unterstützt. Eine Förderung in Höhe von 330.000 Euro erhält das von deutscher Seite majoritär produzierte Projekt NEULICH DIE REISE MIT MEINEM VATER von Anca M. Dunga (dt. Koproduzent: Filmallee). Die Absolventin der Münchener Filmhochschule erzählt in ihrem Debüt die Geschichte ihres rumänischen Vaters, der zur Zeit des „Prager Frühlings“ im Sommer 1968 im Zuge einer Reise in die DDR völlig unverhofft i n Westdeutschland landet. Darüber hinaus fördert das Board of Management BUGDAY, das aktuelle Projekt des renommierten türkischen Regisseurs Semih Kaplanoğlu, der mit BAL-HONIG im Jahr 2010 den Goldenen Berlinale-Bären gewann. Weitere geförderte Projekte mit einer deutschen Beteiligung sind: RODINNY FILM (42Film), UNDER SANDET (Amusement Park Film) und MUSTANG (Vistamar Filmproduktion).
Die nächste Fördersitzung von EURIMAGES findet vom 14. bis 17. Oktober 2014 anläßlich des 25-jährigen Jubiläums von EURIMAGES in Straßbourg statt.

Die Förderungen mit deutscher Beteiligung:
       
1.    Soy Negro  – DE (65%), FR (35%)      390.000 Euro
       Regie: Rafi Pitts (FR)
       DE: TwentyTwentyVision Filmproduktion GmbH

2.    Neulich die Reise mit meinem Vater – DE (62%), RO(22%),HU(16%)   330.000 Euro        
         Regie: Anca M. Dunga (DE)       ;  
         DE: Filmallee/The Chimney Pot         
    
3.    Bugday – TR (40%), DE (30%), FR (20%), SE (10%)     470.000 Euro
       Regie: Semih Kapanoglu (TR)
       DE: Heimatfilm GmbH CoKG

4.    Rodinny film – CZ (48%), DE (20%), SI (11%), SK (11%), FR (10%)    250.000 Euro
       Regie: Olmo Omerzu (SI)
       DE: 42Film GmbH        

5.    Under Sandet  – DK (72%), DE (28%)      206.000 Euro
       Regie: Martin Zandvliet (DK)
       DE: Amusement Park Film GmbH

6.    Mustang – FR (60%), TR (20%), DE (20%)      180.000 Euro
       Regie: Deniz Gamze Ergüven (TR)
       DE: Vistamar Filmproduktion


Die Förderungen ohne deutsche Beteiligung:

7.    Louder Than Bombs  – NO (67%), FR (23%), DK 10%)     500.000 Euro
       Regie: Joachim Trier (NO)

8.    The Red Turtle – FR (90%), BE (10%)     500.000 Euro
       Regie: Michael Dudok de Wit (NL)

9.    Tordenskiold F år Hund  – DK (68%), NO (19%), CZ (13%)     500.000 Euro
       Regie: Ruben Henrik Genz (DK)

10.   Le tout nouveau testament  – BE (55%), LU (24%), FR (21%)     480.000 Euro
       Regie: Jacques Van Dormael (BE)

11.   Belgica  – BE (65%), FR (25%), NL (10%)     470.000 Euro
        Regie: Felix Van Groeningen (BE)

12.   La Blessure, la vraie – FR (90%), ES (10%)     470.000 Euro
        Regie: Abdellatif  Kechiche (FR)

13.    L´attesa  – IT (80%), FR (20%)     430.000 Euro
         Regie: Piero Messina (IT)

14.    Je suis un soldat – FR (62%), BE (38%)     430.000 Euro
        Regie: Laurent Larivière (FR)

15.    Vincent en het einde van de wereld – BE (75%), FR (25%)     420.000 Euro
         Regie: Christophe Van Rompaey (BE)

16.    Diamant noir  – FR (74%), BE (26%)     380.000 Euro
         Regie: Arthur Harari (FR)

17.    No crook no crime  – ES (70%), AR (20%), FR (10%)     380.000 Euro
         Regie: Daniel Calparsoro (ES)

18.    The Giant – SE (77%), DK (23%)     330.000 Euro
         Regie: Johannes Nyholm (SE)

19.    Ballon – DK (80%), SE (20%)      300.000 Euro
         Regie: Lisa Ohlin (SE)
 
20.    Chris the Swiss  – CH (78%), HR (22%)    290.000 Euro
         Regie: Anja Kofmel (CH)

21.    La propera pell  – ES (80%), CH (20%)     230.000 Euro
         Regie: Isaki Lacuesta (ES)

22.    Supilinna Salaseits  – EE (80%), FI (20%)     220.000 Euro
         Regie: Margus Paju (EE)

23.    La strada dei Samouni  – IT (40%), FR (60%)     140.000 Euro
         Regie: Stefano Savona (IT)
     
EURIMAGES: Einreich-und Sitzungstermine 2014 und 2015

Einreichtermin 25. August für die Sitzung vom 14. - 17. Oktober 2014
Einreichtermin 20. Oktober für die Sitzung vom 10. - 12. Dezember 2014
Einreichtermin 15. Januar 2015 für die Sitzung im März 2015
Einreichtermin 21. April 2015 für die Sitzung im Juni 2015
Einreichtermin 25. August 2015 für die Sitzung im Oktober 2015
Einreichtermin 20. Oktober 2015 für die Sitzung im Dezember 2015

Der europäische Förderfonds EURIMAGES fördert hauptsächlich die Herstellung bi- sowie multilateraler europäischer Gemeinschaftsproduktionen mit bedingt rückzahlbaren Darle-hen. Ein geringer Teil des Fördervolumens steht der Filmtheaterförderung und der Verbreitung europäischer Kinofilme zur Verfügung. Seit der Gründung von EURIMAGES in Folge eines Europarat-Abkommens im Jahr 1988 hat der Förderfonds insgesamt 1602 europäische Koproduktionen in Höhe von rund 487 Millionen Euro gefördert. EURIMAGES gehören insgesamt 36 Mitgliedstaaten des Europarates an.


Deutsche Repräsentantin für EURIMAGES ist:
Petra Kashmiry
Filmförderungsanstalt, Große Präsidentenstraße 9, 10178 Berlin
Tel. 030-27 577 422
Fax 030-27 577 444
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Fröhliche Familie, Berühmte Pilgerreise, Neues von Uli Edel / FFA vergibt insgesamt 4,2 Millionen Euro für 12 Kinoprojekte


Pressemitteilung
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vom 06.06.2014
 
Fröhliche Familie, Berühmte Pilgerreise, Neues von Uli Edel / FFA vergibt insgesamt 4,2 Millionen Euro für 12 Kinoprojekte

Die FFA-Vergabekommission hat in ihrer zweiten Sitzung dieses Jahres unter Vorsitz von FFA-Vorstand Peter Dinges Fördermittel in Höhe von 4.191.600 Millionen Euro für 12 neue Kinoprojekte vergeben. Die Bewilligungen fielen u.a. auf Bestsellerverfilmungen, unterhaltsame Familienfilme, emotionale Dramen, ein neues Pferdeabenteuer sowie zwei Dokumentarfilmprojekte. Insgesamt lagen der Kommission 47 Anträge (inkl. Widersprüche) auf Produktionsförderung vor.

Für die Herstellung des Animationsprojektes HAPPY FAMILY nach dem Bucherfolg von David Safier („Mieses Karma", "Plötzlich Shakespeare") erhält United Entertainment eine Förderung in Höhe von 697.300 Euro. HAPPY FAMILY unter der Regie von Holger Tappe ist nach JESUS LIEBT MICH (Regie: Florian David Fitz) die zweite Safier-Buchverfilmung, die von der FFA unterstützt wird. Diesmal geht es um die Suche nach dem Familienglück, das sich erst einstellen will, als die Familie in Monster verwandelt wird. Mit ICH BIN DANN MAL WEG (Produktion: UFA Cinema) kommt ein weiterer Bestseller demnächst auf die große Leinwand. Das mit 500.000 Euro FFA-geförderte "Roadmovie" zum Buch von Hape Kerkeling beschreibt die Erlebnisse seiner Pilgerreise mit einem elf Kilo schweren Rucksack nach Santiago de Compostela. Devid Striesow, gerade mit ZEIT DER KANNIBALEN in den Kinos, wird die Hauptrolle übernehmen. Außerdem fördert die Kommission NEBEL IM AUGUST – die Verfilmung des gleichnamigen Jugendbuches über die Lebensgeschichte des 13-jährigen Ernst Lossa, der 1942 in die Mühlen der nationalsozialistischen Rassenideologie geriet. Das neue Regieprojekt von Uli Edel (DER BAADER MEINHOF KOMPLEX) wird mit 432.000 Euro gefördert und ist der erste Kinofilm zum Thema Euthanasie im Dritten Reich.

Nächste Einreichtermine für die FFA-Vergabekommission sind der 25. Juni und 5. September, die nächste Sitzung findet am 2. und 3. September 2014 statt.

Die Förderungen im Detail:

HAPPY FAMILY
Produzent: United Entertainment Ltd.
Regie: Holger Tappe
Autoren: David Safier, Catharina Junk
Förderung: 697.300 Euro

ICH BIN DANN MAL WEG
Produzent: UFA Cinema GmbH
Autoren: Jane Ainscough, Christoph Silber
Regie: Julia von Heinz
Förderung: 500.000 Euro

HILFE, ICH HAB MEINE LEHRERIN GESCHRUMPFT

Produzent: blue eyes Fiction GmbH & Co. KG
Regie: Sven Unterwaldt
Autor: Gerrit Hermans
Förderung: 500.000

OSTWIND 2
Produzent: SamFilm GmbH
Regie: Katja von Garnier
Autorinnen: Lea Schmidbauer, Kristina Magdalena Henn
Förderung: 457.300 Euro

CZECH IT OUT - Die Prag Liste
Produzent: Rat Pack Filmproduktion GmbH
Regie: Tim Trachte
Autor: Tim Trachte
Förderung: 450.000 Euro

NEBEL IM AUGUST
Collina Filmproduktion GmbH
Regie: Uli Edel
Autor: Holger Karsten Schmidt
Förderung: 432.000 Euro

MACHO MAN
Produzent: Bavaria Pictures GmbH
Regie: Jochen Alexander Freydank
Autoren: Moritz Netenjakob, Doron Wositzky
Förderung : 400.000 Euro

DIE HEIMATLOSEN (AT)
Produzent: zero one film GmbH
Regie: Lars Kraume
Autoren: Lars Kraume, Olivier Guez
Förderung: 330.300 Euro

HEAR MY VOICE
Produzent: Lailaps Pictures GmbH
Regie: Thorsten Schmidt
Autoren: Don Schubert & Thorsten Schmidt
Förderung: 210.000 Euro

VIER KÖNIGE
Produzent: C-FILMS Deutschland GmbH
Regie: Theresa von Eltz
Autorin: Esther Bernstorff
Förderung: 100.000 Euro

MALI BLUES
Produzent: Gebrüder Beetz Filmproduktion Köln GmbH & Co. KG
Regie: Lutz Gregor
Autor: Lutz Gregor
Förderung: 65.000 Euro

IRGENDWIE, IRGENDWO, IRGENDWANN (AT)
Produzent: Augenschein Filmproduktion GmbH
Regie: Hella Wenders
Autorin: Hella Wenders
Förderung: 50.000 Euro



Deutsche Filme punkten - aber die jüngeren Zielgruppen schwächeln / Neuauflage der FFA-Studien „Kinobesucher 2013“ und „TOP 75“



Pressemitteilung
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vom 04.06.2014

Deutsche Filme punkten - aber die jüngeren Zielgruppen schwächeln / Neuauflage der FFA-Studien „Kinobesucher 2013“ und „TOP 75“

Deutsche Filme haben im Jahr 2013 auch in der Betrachtung der erfolgreichsten Kinofilme enorm gepunktet. Unter den 75 besucherstärksten Filmen waren gleich 22 deutsche Produktionen, die mit 25,2 Mio. mehr als doppelt so viele Besucher für sich gewinnen konnten als die 13 deutschen Filme des Jahres 2012 (11,3 Mio.) – und zudem mit FACK JU GÖHTE erstmals seit 2008 (KEINOHRHASEN) auch den erfolgreichsten Film des Jahres stellten. In der Summe erreichten die TOP-75-Filme 97,4 Mio. Besucher und waren damit für drei Viertel (76%) aller Kinoticketerlöse im Jahre 2013 verantwortlich, während es die übrigen 2.270 Filme auf 30,7 Mio. Besucher brachten. Die 20 bis 29 Jährigen waren dabei erneut die wichtigste Zielgruppe aber auch Sorgenkind Nummer 1 des Kinos: Zwar wurde jedes fünfte Kinoticket (21%) von dieser Altersgruppe gekauft, die darüber hinaus mit 7 und mehr Kinobesuchen im Jahr die meisten Intensivgänger (21%) stellte. Gleichzeitig jedoch nahm deren Kinobesuch kontinuierlich ab und lag im Vergleich der letzten 6 Jahre bei minus 18 Prozent sowie bei den 10 bis 19 Jährigen sogar bei minus 19 Prozent. Diese Zahlen weisen zwei neue FFA-Studien unter dem Titel „Kinobesucher 2013“ sowie „Auswertung der TOP 75-Filmtitel des Jahres 2013“ aus, mit denen die Filmförderungsanstalt die Strukturen und Entwicklungen beim Kinobesuch und im Besucherverhalten zum 22. Mal in Folge analysiert.

Auffällig ist auch: Während immer weniger junge Menschen ins Kino gehen, wird das Interesse älterer Besuchergruppen am Kinobesuch fast im gleichen Maße größer. Die über 60 Jährigen gingen im Vorjahr im Vergleich zu 2008 um mehr als ein Viertel (26%) und die Altersgruppe der 50 bis 59 Jährigen sogar um 40 Prozent häufiger ins Kino. Die Gruppe der 40 bis 49 Jährigen hat im Kinomarkt mittlerweile als Heavy User die gleiche Bedeutung wie die der 20 bis 29 Jährigen. Mindestens einmal im Jahr im Kino waren unter dem Strich 27,3 Mio. Deutsche und damit rund 2,6 Mio. weniger als im Jahr davor (Reichweite 40% nach 44% in 2012) – im Umkehrschluss: Sechs von zehn Deutschen ab 10 Jahren haben im letzten Jahr gar keinen Film im Kino gesehen.

Weitere Ergebnisse aus den beiden Studien in der Übersicht:

  • Die beiden deutschen Produktionen FACK JU GÖHTE und OSTWIND – ZUSAMMEN SIND WIR FREI beeindruckten das Publikum am meisten und erhielten gemeinsam die Bestnote 1,31.
  • Wer 2013 im Kino war, gab dort im Laufe des Jahres durchschnittlich 37,22 Euro aus. Bei einem Gesamterlös aus Ticket- und Concession-Verkauf von 1.476 Mio. Euro betrug der Verzehranteil an den Kinogesamtausgaben erneut rund ein Drittel (31%).
  • Zwei Drittel aller Deutschen (66%) gingen von Donnerstag bis Sonntag ins Kino, jeder zehnte aller Besucher alleine (10%).
  • „Filmvorschau, Trailer im Kino“ (22%) und die „Empfehlung von Freunden, Bekannten“ (11%) waren 2013 abermals die wichtigsten Quellen, um auf einen Film aufmerksam gemacht zu werden – die erstmals erfassten „Sozialen Netzwerke“ spielten mit 0,2 Prozent dagegen nur eine untergeordnete Rolle.
  • FACK JU GÖHTE, der erfolgreichste Film 2013, war besonders bei den jüngeren Kinogängern (40% waren unter 20 – Durchschnitt 20%) und Frauen (60% zu 53%) beliebt. Wer den Film im Kino sah, tat dies häufig auf „Empfehlung von Freunden, Bekannten“ (22%, Durchschnitt 11%) und weil der „Film aktuelles Gesprächsthema“ war (30%, Durchschnitt 18%).
  • Von dem Kinderfilm OSTWIND indes fühlten sich vorrangig 10 bis 15-jährige Mädchen (40% im Vergleich zu 12% in der Alters-Gesamtbetrachtung sowie 84% zu 53% beim Geschlecht) angesprochen. Hier war „Filmvorschau, Trailer im Kino“ die wichtigste Aufmerksamkeitsquelle (25%), gefolgt von der „Werbung im Fernsehen“ (17%) – womit dieser Film überproportional im TV wahrgenommen wurde (Durchschnitt 9%).

Grundlage für die FFA-Auswertungen ist das Individualpanel Media*Scope der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), dessen filmwirtschaftliche Daten der FFA exklusiv zur Verfügung stehen. Das Panel umfasst 25.000 Teilnehmer und steht repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 10 Jahren. Beide Studien stehen ab sofort zum Download bereit unter ffa.de -> Publikationen -> Studien und Publikationen.

Auswertung der Top 75-Filmtitel des Jahres 2013 nach soziodemografischen sowie kino- u. filmspezifischen Informationen
Kinobesucher 2013 – Strukturen und Entwicklungen



EFAD verständigen sich auf eine Agenda zur Neugestaltung der audiovisuellen Politik in Europa



Pressemitteilung
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vom 08.04.2014

EFAD verständigen sich auf eine Agenda zur Neugestaltung der audiovisuellen Politik in Europa

Das Netzwerk der European Film Agency Directors (EFAD), dem auch die FFA angehört, hat auf seiner Sitzung am 3. April in Paris beschlossen, sich verstärkt bei der Gestaltung der europäischen Filmpolitik zu engagieren und den Dialog mit der EU-Kommission und dem EU-Parlament zu intensivieren. Die Mitglieder des EFAD stimmten überein, dass kulturelle und ökonomische Ziele in der audiovisuellen Politik grundsätzlich keine Gegensätze darstellen. Vielmehr bedürfen die Herausforderungen, die sich durch die Konvergenz der Medien ergebenen, zwingend neuer und gemeinsamer europäischer Antworten. Vor diesem Hintergrund definierte die EFAD zwei prioritäre Arbeitsbereiche:

  • Ansätze für Neuregulierungen, z.B. für die Einbeziehung von „digitalen Playern“, die zukünftig einen „fairen“ Anteil für die Mitfinanzierung europäischer Werke erbringen sollen, für ein nachhaltiges Urbeberrecht sowie für die Bekämpfung der Piraterie.
  • Ansätze für die Förderpolitik im Hinblick auf die Zukunftsfähigkeit der Förderungen, dazu gehört u.a. eine bessere weltweite Verbreitung der europäischen Filme, effizientere Rahmenbedingungen für europäische Co-produktionen wie auch eine verbesserte Medienerziehung.

Die ausführliche Pressemeldung der EFAD lautet:
The European Film Agencies agree on a roadmap to reshape the European audiovisual policy

The EFADs (European Film Agency Directors) gathered in Paris on April the 3rd, before the Forum de Chaillot on “Future of culture, future of Europe” organized by the French Ministry of Culture and Communication.

Sharing the same belief that cultural and economic objectives are not antinomic and that the main challenges faced by the audiovisual sector in a converging world requires a European answer, the EFADs intend to fully take part in building the future of European film. They wish to learn from the year 2013, which was marked by difficulties with the European Commission, notably on the issue of State aid rules and on the negotiation of the Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP). We can no longer remain reactive and we now need a new proactive approach.

This is the reason why, a few m onths before the European elections and the designation of a new Commission, the EFADs wish to launch the following twofold agenda:

• Regulating the new digital operators, especially the Internet “giants” who avoid, through their transnational dimension, the regulation and fiscal policies of Member States their programmes are targeting and do not pay their fair share to the European audiovisual creation. The issues of illegal downloading and of the protection of a sustainable copyright environment should also be addressed.

• Developing new schemes at European level in order to promote a coherent audiovisual strategy. Initiatives towards increasing film literacy, reinforcing co-productions, and promoting European films across the world should be further encouraged as they undoubtedly contribute to a better integration of the audiovisual sector at European level and foster a European common identity.

The EFADs believe this agenda shou ld be underpinned by the following principles:

• Creation and cultural diversity need to be supported
• A level playing field should be ensured between traditional and new digital audiovisual operators
• The competitiveness of the European audiovisual operators must be reinforced in a global economy facing the digital revolution. The EU should foster and not limit national and European initiatives to support them, especially in the fields of VoD and film export towards developing markets.
• Solidarity between European nations must be reasserted in order to allow each of them, whatever their size, to produce and distribute audiovisual works, even in an unstable economic context.

This process should further lead to a meaningful dialogue with the European Commission and Parliament. In this perspective the EFADs will shortly hire a Brussels-based representative. They would also like to call for:

• The designation of a single Commissioner to lead the audiovisual policy, who would be in charge of coordinating the distinct related Commission departments (competition, internal market, trade, culture, information society) ;
• The setting up of European parliament intergroup focused on audiovisual issues and more broadly on the promotion of cultural diversity.



Drei Sequels und ein neuer Til Schweiger / FFA vergibt 3,3 Millionen Euro für neun Kinoprojekte



Pressemitteilung
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vom 27.03.2014
 
Drei Sequels und ein neuer Til Schweiger / FFA vergibt 3,3 Millionen Euro für neun Kinoprojekte

Die neu konstituierte FFA-Vergabekommission hat in ihrer ersten Sitzung unter Vorsitz von FFA-Vorstand Peter Dinges insgesamt 3.328.000 Euro für neun Projekte vergeben – darunter drei Kinder- und Jugendsequels, eine Tragi-Komödie, Arthousekino und ein Doku-Fiction-Film. Insgesamt lagen der Kommission 25 Anträge auf Produktionsförderung vor.

Die Höchstsumme von 600.000 Euro erhält die Realverfilmung PETTERSSON UND FINDUS 2 - DAS SCHÖNSTE WEIHNACHTEN ÜBERHAUPT. Die neue Geschichte vom frechen Kater und dem liebenswerten Pettersson entsteht mit gleicher Crew und bewährtem Cast des aktuellen Kinoerfolges PETTERSSON UND FINDUS – KLEINER QUÄLGEIST – GROSSE FREUNDSCHAFT. Ebenfalls in die Verlängerung gehen FÜNF FREUNDE und BIBI & TINA, zwei erfolgreich verfilmte Kultstoffe für die Zielgruppe ab zehn Jahren: FÜNF FREUNDE 4, mit insgesamt 500.000 Euro gefördert, spielt diesmal in Ägypten in der mystischen Welt der Mumien und Pharaonen. Wie bei allen anderen FÜNF-FREUNDE-Verfilmungen übernimmt Mike Marzuk wieder die Regie. Auch BIBI & TINA – TEIL 2, mit 440.000 Euro gefördert, bleibt seinem Team treu (Regie: Detlev Buck) und verspricht ein weiteres aufregendes Pferdeabenteuer mit viel cooler Musik. Zudem überzeugt e die Kommission das neueste Projekt von und mit Til Schweiger, das mit 584.000 Euro gefördert wird. Die Tragi-Komödie HONIG IM KOPF handelt von einem an Alzheimer erkrankten Großvater, der von seiner Enkeltochter entführt wird, um gemeinsam mit ihm eine Reise nach Italien anzutreten. Vor der Kamera stehen unter anderem Dieter Hallervorden, Emma und Til Schweiger und Jeannette Hain. Des Weiteren erhält TONI ERDMANN, unter der Regie von Maren Ade (ALLE ANDEREN) mit Peter Simonischek und Sandra Hüller in den Hauptrollen eine Förderung von 400.000 Euro. Der von zero one Film produzierte Doku-Fiction-Film ZUD wird mit 60.000 Euro unterstützt und ist eine spannende und überraschende Beobachtung des Lebens in der heutigen Mongolei.

Die Förderungen im Detail:

PETTERSSON UND FINDUS 2 - DAS SCHÖNSTE WEIHNACHTEN ÜBERHAUPT
Produzent: Tradewind Pictures GmbH
Regie: Ali Samadi Ahadi
Förderung 600.000 Euro

DER EINZELGÄNGER - ALLEIN GEGEN HITLER
Produzent: Mythos Film Produktions GmbH & Co.KG / Rat Pack Filmproduktion GmbH
Regie: Philipp Kadelbach
Förderung: 500.000 Euro

HONIG IM KOPF
Produzent: Barefoot Films GmbH
Regie: Til Schweiger
Förderung 584.000 Euro

FÜNF FREUNDE 4
Produzent: SamFilm GmbH
Regie: Mike Marzuk
Förderung 500.000 Euro

BIBI & TINA - TEIL 2
Produzent: DCM Pictures GmbH
Regie: Detlev Buck
Förderung: 440.000 Euro

TONI ERDMANN
Produzent: Komplizen Film GmbH
Regie: Maren Ade
Förderung 400.000 Euro

HALAL SEX
Produzent: Razor Film Produktion GmbH
Regie: Assad Fouladkar
Förderung 144.000 Euro

HÄRTE
Produzent: Rosa von Praunheim Filmproduktion
Regie: Rosa von Praunheim
Förderung 100.000 Euro

ZUD
Produzent: zero one film GmbH
Regie: Marta Minorowicz
Förderung: 60.000 Euro

Nächste Einreichtermine sind der 28. März und 25. Juni, die nächste Sitzung findet am 3. und 4. Juni 2014 statt.



EURIMAGES: 5,4 Mio. Euro für 19 europäische Koproduktionen / Roberto Olla bleibt Executive Director für weitere zwei Jahre



Pressemitteilung
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vom 20.03.2014
 
EURIMAGES: 5,4 Mio. Euro für 19 europäische Koproduktionen / Roberto Olla bleibt Executive Director für weitere zwei Jahre

Der europäische Förderfonds EURIMAGES hat in seiner Plenarsitzung vom 10. bis 13. März in Budapest unter der Leitung von Jobst Plog 19 Kinoprojekte in Höhe von insgesamt 5.367.000 Euro gefördert - darunter drei Projekte mit deutscher Beteiligung. Zudem wurde im Rahmen der Sitzung Roberto Olla für weitere zwei Jahre als Executive Director von EURIMAGES bestätigt.

MOLLY MONSTER – DER FILM, von deutscher Seite mit knapp fünfzig Prozent finanziert, ensteht nach der Vorlage der beliebten TV-Zeichentrickfilmserie „Die kleine Monsterin“, die hierzulande bei Vorschulkindern eine große Fangemeinde hat. Die deutsch-schweizerisch-schwedische Koproduktion, deren Drehbuch letztes Jahr mit dem Deutschen Animations-Drehbuchpreis ausgezeichnet wurde, trägt die unverkennbare Handschrift des renommierten Cartoonisten Ted Sieger (CH). Das zweite geförderte Projekt mit deutscher Beteiligung ist MEN & CHICKEN unter der Regie des dänischen Multitalents Anders Thomas Jensen. Der international hochangesehene Drehbuchautor (IN EINER BESSEREN WELT) und Regisseur (ADAMS ÄPFEL) arbeitet in seinem neuesten Projekt wieder mit Dänemarks herausragendsten Schauspielern (Mads Mikkelsen, David Denck, Ulrich Thomsen u.a.) zusammen. In der schwarzen Komödie geht es um die menschlische Evolution, die familiäre Zugehörigkeit und das Tierische im Menschen. Der Film wird zu Teilen in Brandenburg gedreht und vom Art Department des Studio Babelsberg ausgestattet. Zudem wurde der deutsch-polnische Doku-Fiction-Film ZUD gefördert. ZUD, das mongolische Wort für einen harten Winter, begleitet zwei 13-jährige Freunde, die mit ihren Pferden bei dem Nationalfeiertag der Mongolei dem Naadam, gegeneinander antreten werden. Der Druck für die Kinder ist hoch. Für die erfolgreichsten Pferde werden sehr gute Preise bezahlt. Der majoritär von deutscher Seite koproduzierte Dokumentarfilm der Berliner zero one Filmproduktion entsteht unter der Regie von Marta Minorowicz (PL).

Die nächste Fördersitzung von EURIMAGES findet vom 17. bis 20. Juni 2014 in Sarajevo statt.


Die Förderungen mit deutscher Beteiligung:

1. Molly Monster – Der Film - DE (45%), CH (45%), SE (10%)     370.000 Euro
Regie: Ted Sieger (CH), Matthias Bruhn (DE), Michael Ekblad (SE)
DE: Trickstudio Lutterbeck GmbH/Alexandra Schatz Filmproduktion

2. Men & Chicken - DK (75%), DE (25%)     320.000 Euro
Regie: Anders Thomas Jensen (DK)
DE: Babelsberg Film GmbH

3. Zud - DE (58%), PL (42%)     60.000 Euro
Regie: Marta Minorowicz (PL)
DE: zero one Film Gmbh


Die Förderungen ohne deutsche Beteiligung:

4. Maraviglioso Boccaccio - IT (85%), FR (15%)     470.000 Euro
Regie: Paolo & Vittorio Taviani (IT)

5. Il racconto dei racconti - IT (89%), FR (11%)     470.000 Euro
Regie: Matteo Garrone (IT)

6. Schneider vs. Bax - NL (75%), BE (25%)     470.000 Euro
Regie: Alex van Warmerdam (NL)

7. Il Futuro - IT (88%), FR (12%)     460.000 Euro
Regie: Paolo Sorrentino (IT)

8. Birkebeinerne - NO (70%), SE (10%), IE (10%), HU (10%)     460.000 Euro
Regie: Nils Gaup (NO)

9. Die Nacht der tausend Stunden - AT (52%), LU (48%)     380.000 Euro
Regie: V irgil Widrich (AT)

10. Wait for me - CH (41%), MK (26%), IE (17%), HR (16%)     380.000 Euro
Regie: Mitko Panov (MK)

11. Sedmero - SK (60%), CZ (40%)     280.000 Euro
Regie: Alice Nellis (CZ)

12. La Novia - ES (80%), TR (20%)     230.000 Euro
Regie: Paula Ortiz (ES)

13. Our Sun - NL (72%), SE (28%)     210.000 Euro
Regie: Joost Van Ginkel (NL)

14. Vatreno krstenje Ljiljana Vidica – HR (80%), RS (20%)      180.000 Euro
Regie: Ivan-Goran Vitez (HR)

15. Christian - RO (58%), BG (22%), HU (20%)     160.000 Euro
Regie: Tudor Giurgiu (RO)

16. Aferim! - RO (54%), FR (26%), BG (20%)     157.000 Euro
Regie: Radu Jude (RO)

17. Melanijas hronka - LV (80%), GE (15%), FI (20%)     110.000 Euro
Regie: Viesturs Kairiss (LV)

18. Mama - SI (73%), IT (27%)     110.000 Euro
Regie: Vlado Skafer (SI)

19. Nasa Svakodnevna Prica - SI (30%), BA (60%), HR(10%)     90.000 Euro
Regie: Ines Tanovic (BA)


EURIMAGES: Einreich-und Sitzungstermine 2014

Einreichtermin 14. April für die Sitzung vom 17. - 20. Juni 2014
Einreichtermin 25. August für die Sitzung vom 14. - 17. Oktober 2014
Einreichtermin 20. Oktober für die Sitzung vom 10. - 12. Dezember 2014

Der europäische Förderfonds EURIMAGES fördert hauptsächlich die Herstellung bi- sowie multilateraler europäischer Gemeinschaftsproduktionen mit bedingt rückzahlbaren Darlehen.
Ein geringer Teil des Fördervolumens steht der Filmtheaterförderung und der Verbreitung europäischer Kinofilme zur Verfügung. Seit der Gründung von EURIMAGES in Folge eines Europarat-Abkommens im Jahr 1988 hat der Förderfonds insgesamt 1579 europäische Koproduktionen in Höhe von rund 479 Millionen Euro gefördert. EURIMAGES gehören insgesamt 36 Mitgliedstaaten des Europarates an.

Deutsche Repräsentantin für EURIMAGES ist:
Petra Kashmiry
Filmförderungsanstalt, Große Präsidentenstraße 9, 10178 Berlin
Tel. 030-27 577 422
Fax 030-27 577 444
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!



Joachim A. Birr erneut zum stellvertretenden Vorsitzenden des FFA-Präsidiums gewählt



Pressemitteilung
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vom 19.03.2014
 
Joachim A. Birr erneut zum stellvertretenden Vorsitzenden des FFA-Präsidiums gewählt

Joachim A. Birr, Geschäftsführender Vorstand des Bundesverbandes Audiovisueller Medien (BVV), wurde erneut zum stellvertretenden Vorsitzenden des FFA-Präsidiums gewählt. Das Präsidium bestätigte ihn somit in seiner Funktion, die er bereits in der voraufgegangenen Legislaturperiode seit 2009 innehatte.

Im Rahmen einer zweitägigen Klausurtagung legte das FFA-Präsidium darüber hinaus auf seiner ersten Sitzung unter dem neuen Präsidenten Staatsminister a. D. Bernd Neumann Zielsetzungen für die laufende Legislaturperiode fest. Dazu zählt u. a. die im neuen Filmförderungsgesetz geforderte Umsetzung von Evaluierungsmaßnahmen in Bezug auf bisherige und künftige Einzahlergruppen. Außerdem befasste sich das Gremium mit den Eckpunkten für das künftige Procedere im Hinblick auf Veränderungen des FFG unter Einbindung von Anregungen aus der Filmwirtschaft.



Wahl eines neuen Vorstandes

Der Verband Deutscher Filmproduzenten hat bei der jährlichen Mitgliederversammlung am 6.3.2014 einen neuen Vorstand gewählt.
 
Der Vorstand besteht  jetzt aus 6 Mitgliedern:
 
Monica Aubele
Sharon von Wietersheim
Arno Ortmair
Alfred Huermer
Thomas Hroch
Michel Morales

Peter Seitz konnte leider nicht mehr für den Vorstand zur Verfügung stehen, bleibt aber dem Verband eng verbunden.



Konflikte und Komödie / FFA vergibt 175.000 Euro für Drehbuchförderung




Pressemitteilung
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vom 05.03.2014
 
Konflikte und Komödie / FFA vergibt 175.000 Euro für Drehbuchförderung

Die neu konstituierte FFA-Drehbuchkommission hat unter dem Vorsitz von FFA-Vorstand Peter Dinges in ihrer Sitzung am 4. März in Berlin fünf Drehbücher und drei Treatments gefördert. Insgesamt lagen der Kommission 42 Anträge vor.

Zu den geförderten Drehbüchern gehört unter anderem KRIEG – STELL DIR VOR, ER WÄRE HIER, das neueste Projekt von Grimme-Preisträger Jan Berger (u.a. DER MEDICUS). Die Adaption des gleichnamigen und viel gelobten Jugendbuchs der Dänin Janna Teller ist eine eindringliche Geschichte über hochaktuelle Themen wie Flucht, Migration und Fremdenfeindlichkeit und soll als Animationsfilm in die Kinos kommen. Auch das geförderte Drehbuch WILLKOMMEN IN KABUL der Schweizer Autoren Manuel Flurin Hendry und Jann Preuss erzählt von einem Kriegsschauplatz. Im Focus des Geschehens in Afghanistan steht der Konflikt zweier engagierter Männer mit einem korrupten Gouverneur. Die erste Zusammenarbeit zwischen dem ehemaligen dffb-Studenten Manuel Flurin Hendry und Jann Preuss (u.a. BARFUSS mit Til Schweiger) wurde bereits im Rahmen der FFA-Treatmentförderung im Jahr 2012 unterstützt. Unter den aktuell eingereichten Treatments wurd e das neue Projekt des FRAU ELLA-Autors Florian Beckerhoff gefördert: EIN SOFA VOLLER FRAUEN ist eine großstädtische Komödie über Freundschaft, Familie und Liebe in Zeiten des Couchsurfings.

Die Förderungen im Detail:
Drehbücher

KRIEG – STELL DIR VOR, ER WÄRE HIER
Autor: Jan Berger
Produktion: Mythos Film Produktions GmbH & Co.KG, Berlin
30.000 Euro

WILLKOMMEN IN KABUL
Autoren: Manuel Flurin Hendry und Jann Preuss
30.000 Euro

VIER BEUTEL ASCHE
Autoren: Rainer Ewerrien und David Ungureit
Produktion: Filmstyler Pictures GmbH, Frankfurt
30.000 Euro

THE RED DEAD
Autor: Sebastian Rix
Produktion: Starship Film mit Peter Rommel e.K., Berlin
30.000 Euro

FIEBER
Autorin: Katharina Weingartner
Produktion: zero one film GmbH und pooldoks Filmproduktion KG, Berlin und Wien
25.000 Euro

 
Treatments

EIN SOFA VOLLER FRAUEN
Autor: Florian Beckerhoff
Produktion: Schiwago Film GmbH, Berlin
10.000 Euro


DIE GOTTBEGNADETEN
Autor: Thomas Grimm
Produktion: Zeitzeugen TV Film-und Fernsehproduktion GmbH, Berlin
10.000 Euro


GARDEL
Autor: Cuini Amelio de Ortiz und Simon de Normier
Produktion: Senfkorn Film Michael Simon de Normier und Silvia Schneider GbR, Berlin
10.000 Euro

 

Die nächsten Einreichtermine für die Drehbuchförderung sind der 4. April, 25. Juni und 1. Oktober. Die nächsten Sitzungen finden am 8./9. Mai, 9./10. September und 20./21. November statt.


"eine nette Zuschrift"

Hallo,
Wir sind zwei Mädchen Justine ( 16 ) und Natrecia ( 15 ) wir würden gerne einen Film produzieren lassen der vielleicht sogar in die Kinos kommen würde über die Handlung haben wir auch schon nachgedacht unser großer Traum ist es Schauspieler zu werden wir sind beste Freundinnen , ich ( Natrecia ) bewege mich zwar noch auf musikalischer Basis diese man vielleicht auch in den Film einbauen könnte aber für den Anfang wäre eine Schauspielkarriere nicht schlecht wir haben auch schon etwas Erfahrung haben öfters als Komparsen gearbeiten welches wir auch schriftlich wiederlegen können , vielleicht würden sie uns helfen einen Film in einer Länge von ca 90 minuten zu produzieren , eine schnelle Rückmeldung wäre toll :)
 
Liebe Grüße Justine und Natrecia
Ps : Falls sie Fotos oder den Plan der Handlung wünschen melden sie sich einfach



„FFA info“: Die wichtigsten Zahlen des Kinojahres 2013 in der Übersicht



Die wichtigsten Informationen des Kinojahres auf einen Blick: Ab sofort steht die aktuelle Ausgabe des „FFA info“ wieder auf der FFA-Website zum Download bereit. In der Broschüre finden sich neben einer ausführlichen Auflistung der Kino- und Filmergebnisse des Jahres 2013 auch wieder eine detaillierte Betrachtung der monatlichen Besucher-, Umsatz- und Eintrittspreisentwicklung sowie eine Bestandsaufnahme des deutschen Kinomarkts mit der Entwicklung der Kinounternehmen, Standorte, Spielstätten und Leinwände.

Darüber hinaus informiert die Publikation über die Anzahl der Erstaufführungen und gibt in einer Einzelbetrachtung Auskunft über den deutschen Film als auch den 3D-Markt in Deutschland. Außerdem enthält die aktuelle Broschüre eine Aufstellung über die Filmförderung in Deutschland mit den Etats sowohl der nationalen Filmförderung als auch der Länderförderungen. Abgerundet wird das Kompendium des Kinomarktes mit den Besucherzahlen der TOP 100 der deutschen Filme sowie einer Einzelbetrachtung der 20 besucherstärksten Filme des Vorjahres und ihrer Förderungsbestandteile.

Download FFA Info 1/2014



Berlinale 2014, das größte Publikumsfestival der Welt, Impressionen.



Die Berlinale 2014, das größte Publikumsfestival der Welt und eine der großen Filmmessen hat auch dieses Jahr wieder ein Ende gefunden.
Unser Fazit: es war eine erfolgreiche und spannende Zeit. Wir haben - vor allem Dank des FilmFernsehFonds Bayern - am Stand der VDFP spannende Co-Produktionsgespräche geführt.
Für das Jahr 2014/15 schauen wir positiv und gespannt in die Zukunft.




Medienboard Empfang 2014
Nicht nur die Filmemacher feierten feucht-fröhlich in der Nacht des Medienboard Empfangs.
Auch der Medienboard selbst hatte etwas zu feiern. 10 Jahre Medienboard. Gratulation!









Das Team der diesjährigen erfolgreichen Berlinale 2014 mit Freunden.
Von links nach rechts: Frank Meiling (Eclipse Film), Anni Seitz (Seitz Filmproduktion), Michel Morales (Aviv Pictures), Alexandra Ortmair (Filmline), Christin Amy Artner, Sharon von Wietersheim (Rich & Famous Overnight)


Thomas Franke erhält die goldene Lola 2014 für sein Drehbuch „Pizza Kabul“.
Ohne erfolgreiche Drehbuchautoren kann es keinen erfolgreichen Film geben.


Während der Berlinale 2014 wurden zahlreiche Co-Produktionsanbahnungen arrangiert: So z.B. mit Michel J. Vandewelle von Atlas Film (Vertrieb) im Gespräch mit Arno Ortmaier bei einem Produzentenkollegen.



Starker Anteil der Berlinale-Wettbewerbsfilme DFFF-gefördert



Pressemitteilung
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vom 03.02.2014
 
Starker Anteil der Berlinale-Wettbewerbsfilme DFFF-gefördert

Auf den 64. Internationalen Filmfestspielen Berlin (6. bis 16. Februar 2014) sind zahlreiche Filme vertreten, die mit Unterstützung des Deutschen Filmförderfonds (DFFF) entstanden sind. Allein im Wettbewerb laufen von insgesamt 23 eingeladenen Produktionen neun DFFF-geförderte Filme, darunter fünf internationale Koproduktionen und vier deutsche Produktionen.   

Mit dem Eröffnungsfilm The Grand Budapest Hotel (3,2 Mio. Euro DFFF-Förderung) von Wes Anderson und zwei Tage später mit George Clooneys hochkarätig besetztem, außer Konkurrenz laufendem The Monuments Men – Ungewöhnliche Helden (8,5 Mio. Euro DFFF-Förderung) werden zwei internationale Großproduktionen renommierter amerikanischer Regisseure im Wettbewerb präsentiert, die nahezu komplett in Deutschland gedreht wurden. Die überzeugende und professionelle Infrastruktur deutscher Studios, unverbrauchte Drehorte - in erster Linie in Sachsen, Berlin, Brandenburg und Niedersachsen -, die Attraktivität und nicht zuletzt die Verlässlichkeit der hiesigen Fördermöglichkeiten waren ausschlaggebend für die Entscheidung, diese Produktionen in Deutschland entstehen zu lassen. Gleiches gilt auch für die in Babelsberg gedrehte deutsch-französische Fantasy-Produktion Die Schöne und das Biest, die im Wettbewerb außer Konkurrenz ihre internationale Premiere feiert, sowie für den zu großen Teilen in Nordrhein-Westfalen entstandenen Film von Lars von Trier Nymphomaniac Volume I (ebenfalls außer Konkurrenz). Aber auch Filme mittleren Budgets, wie die mit rund 300.000 Euro DFFF-geförderte deutsch-brasilianische Koproduktion Praia do Futuro – Strand der Zukunft sind in der Königsdisziplin des Festivals vertreten.

Auch alle vier im Wettbewerb laufenden deutschen Produktionen wurden vom DFFF unterstützt (insgesamt 1,7 Mio. Euro). Deutsche Bären-Kandidaten sind das historische Liebesdrama Die geliebten Schwestern von Dominik Graf und der Afghanistan-Film Zwischen Welten von Feo Aladag. Ebenfalls Hoffnung auf einen Preis machen sich Jack von Edward Berger und Kreuzweg von Dietrich Brüggemann.

In den anderen Sektionen sind DFFF-geförderte Produktionen ebenfalls präsent. Im Forum läuft Los Angéles – Die Engel, der Debütfilm des HFF-München-Absolventen Damian John Harper, der den Film mit seinem deutschen Team überwiegend in seiner Heimat Mexiko gedreht hat. Im Panorama feiern Stereo von Maximilian Erlenwein mit Jürgen Vogel und Moritz Bleibtreu in den Hauptrollen sowie die Komödie Über-Ich und Du von Benjamin Heisenberg ihre Weltpremieren und in der Perspektive Deutsches Kino wird Zeit der Kannibalen von Johannes Naber gezeigt. Ebenfalls mit Spannung erwartet wird die DFFF-geförderte Koproduktion Das finstere Tal von Regisseur Andreas Prochaska, die in der Reihe Berlinale-Special im Zoo-Palast uraufgeführt wird.

Die Liste der DFFF-geförderten Filme auf der Berlinale 2014 finden Sie hier.



FFA-Präsidium: Ein Urteil von historischer Bedeutung / Dank an BKM, Politik und Länder




Pressemitteilung
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vom 30.01.2014
 
FFA-Präsidium: Ein Urteil von historischer Bedeutung / Dank an BKM, Politik und Länder

Das Präsidium der FFA hat dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts historische Bedeutung beigemessen und die Filmwirtschaft dazu aufgerufen, jetzt geschlossen die drängenden Fragen der Zukunft zu lösen. In einer außerordentlichen Sitzung am 30. Januar in Berlin dankte das Gremium der Politik und den Ländern für die vorbehaltlose Unterstützung, die sie unter der Führung des BKM in diesem Rechtsstreit gezeigt hätten. Der enge Zusammenhalt der deutschen Filmwirtschaft hätte zudem entscheidend dazu beigetragen, dass die Verfassungsbeschwerde in allen Belangen zurückgewiesen wurde.

„Nach einem zehnjährigen Rechtsstreit ist das Urteil von Karlsruhe eine höchstrichterliche Anerkennung unserer Arbeit. Eine solch profunde Bestätigung der Filmförderung in Deutschland war weder in dieser Form noch in dieser Klarheit zu erwarten“, hob FFA-Präsident Eberhard Junkersdorf in seiner Wertung hervor und sprach dem Richterspruch gleich in mehrfacher Hinsicht historische Bedeutung zu. Zum einen seien sowohl die erfolgreiche Filmförderung der FFA wie auch das Abgabesystem insgesamt als absolut verfassungskonform bestätigt.
Darüber hinaus jedoch hätten die Richter dem deutschen Film eindeutig attestiert, dass dieser ein unverzichtbarer Bestandteil sowohl der nationalen Kultur wie auch als Wirtschaftsfaktor in sämtlichen Auswertungsstufen ist.
„Dies ist ein außerordentliches Qualitätssiegel für den deutschen Film und das seit über 45 Jahren praktizierte System der Filmförderung“, betonte Junkersdorf, der an dieser Stelle auch die Leistung der FFA-Mitarbeiter, allen voran die des Vorstands Peter Dinges, hervorhob, die trotz aller Unwägbarkeiten in all den Jahren hervorragende Arbeit geleistet hätten.



Stellungnahme des VERBAND DEUTSCHER FILMPRODUZENTEN (VDFP) zum FFG Urteil

Das Urteil hat uns und die ganze Branche mit großer Erleichterung erfüllt. Das Bundesverfassungsgericht hat uneingeschränkt das Filmförderungsgesetz bestätigt. Das ist natürlich ein überraschender Ausgang dieses jahrelangen Verfahrens und gibt der deutschen Filmwirtschaft, aber auch den Kreativen in unserer Branche, nicht nur Rechtssicherheit, sondern auch eine finanzielle Planungssicherheit.

Jetzt kommt es darauf an, dass die deutsche Filmwirtschaft zusammen mit der Filmförderungsanstalt und den Regionalförderungen die Zukunft im digitalen Zeitalter gestaltet und modernisiert. Hierfür bleiben drei Jahre Zeit bis zur Neufassung des Filmförderungsgesetzes zum 1. Januar 2017. Wesentlich wird dabei sein, dass alle Nutzer des deutschen Films, also auch die Betreiber von Internetplattformen sich an der Finanzierung beteiligen. Die Herausforderungen sind immens und verlangen die enge Zusammenarbeit aller Branchenvertreter, damit der deutsche Film auch weiterhin so erfolgreich, sowohl international als auch national, bleibt. Wir müssen das Urteil des Bundesverfassungsgerichts als Ansporn nehmen und nicht bei dem Erreichten stehen bleiben.



Urteilsverkündung in Sachen „Filmförderung“

Pressemitteilungen Copyright © 2014 BVerfG
Bundesverfassungsgericht - Pressestelle - Pressemitteilung Nr. 75/2013 vom 13. Dezember 2013


Urteilsverkündung in Sachen „Filmförderung“

www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg13-075


Großkinos scheitern vor Verfassungsgericht

28.01.2014
Großkinos müssen weiter für Filme zahlen, die ihnen wenig bringen. Das Verfassungsgericht erklärte die Filmförderung für rechtens. Es geht um 340 Millionen Euro. [..]

www.faz.net/aktuell/wirtschaft/urteil-grosskinos-scheitern-vor-verfassungsgericht-12773148.html



Deutsche Filmförderung rechtmäßig

Auch in Zukunft müssen die Betreiber von Kinos Geld zur Produktion einheimischer Filme zur Verfügung stellen. Das entschied jetzt das deutsche Verfassungsgericht.
Es bleibt alles beim Alten. An der deutschen Filmförderung ändert sich nichts. [..]

www.dw.de/deutsche-filmf%C3%B6rderung-rechtm%C3%A4%C3%9Fig/a-17391336



DFFF sorgt für Höchstmarke bei Investitionen in Deutschland

Der Deutsche Filmförderfonds (DFFF) sorgte 2013 wieder für hohe Investitionssummen in den Filmproduktionsstandort Deutschland. Im siebten Jahr seines Bestehens vergab er Fördermittel in Höhe von 63,5 Millionen Euro. Insgesamt wurden 115 Filmproduktionen unterstützt, die mit deutschen Herstellungskosten von insgesamt 370 Millionen Euro eine neue Höchstmarke setzten (2012: 352 Millionen Euro, 2011: 338 Millionen Euro). Erneut investierten damit deutsche und internationale Produzenten rund das Sechsfache der staatlichen Zuschüsse allein in Deutschland.

Dazu Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters: "Das großartige Ergebnis aus 2013 beweist einmal mehr, dass der DFFF den Filmstandort Deutschland und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Filmwirtschaft nachhaltig gestärkt hat. Deshalb haben wir im Koalitionsvertrag vereinbart, die bestehende zeitliche Befristung des DFFF aufzuheben und das erfolgreiche Förderprogramm fortzusetzen. Das ist ein wichtiges Signal für die Filmbranche und ermöglicht den Produzenten künftig eine größere Planungssicherheit.“



Bestseller und Bühnenstück fürs Kino / FFA vergibt rund 1,1 Mio. Euro für vier neue Kinoprojekte



Pressemitteilung
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vom 23.01.2014
 
Bestseller und Bühnenstück fürs Kino / FFA vergibt rund 1,1 Mio. Euro für vier neue Kinoprojekte

Am Vortag ihrer Neukonstituierung hat die FFA-Vergabekommission unter Vorsitz von AngelaLipp-Fläxl am 21. Januar letztmalig getagt und Fördermittel in Höhe von insgesamt 1.080.000 Euro an vier neue Kinoprojekte und 30.000 Euro in der Drehbuchfortentwicklung vergeben.

Höchst gefördertes Projekt ist mit 400.000 Euro die neue internationale Koproduktion von Tom Tykwer EIN HOLOGRAMM FÜR DEN KÖNIG. Die aktuelle Bestsellerverfilmung ist nach der gemeinsamen Arbeit an CLOUD ATLAS die zweite Zusammenarbeit zwischen Tom Tykwer, Hauptdarsteller Tom Hanks und X Filme Creative Pool-Produzent Stefan Arndt. EIN HOLOGRAMM FÜR DEN KÖNIG erzählt die Geschichte eines amerikanischen Geschäftsmanns kurz vor dem Bankrott, der in Saudi-Arabien auf den Deal seines Lebens hofft. Des Weiteren wird die Verfilmung des bundesweit gefeierten Theaterstücks FRAU MÜLLER MUSS WEG unter der Regie von Sönke Wortmann mit 250.000 Euro gefördert. In der gleichnamigen Komödie geht es um einen Elternabend an einer Grundschule, der ziemlich eskaliert, als empörte Mütter und Väter, u.a. gespielt von Anke Engelke und Justus von Dohnanyi, die pädagogischen Fähigkeiten der Klassenlehrerin Frau Müller anzweifeln. Mit ebenfalls 250.000 Euro fördert die Kommission das nächste Regieprojekt von Werner Herzog JESUS VON TEXAS. Projektförderung erhält auch das neue Projekt von Wüste Film Ost MARRY ME & FAMILY. Das bereits in der Drehbuchentwicklung geförderte Projekt ist das Regiedebüt von Neelesha Barthel und wird mit 180.000 Euro unterstützt.
Darüber hinaus erhält das Projekt SONGS OF SILENCE von Boris Hars-Tschachotin 30.000 Euro Drehbuchfortentwicklung.

Die Förderungen im Detail:

EIN HOLOGRAMM FÜR DEN KÖNIG
Hersteller: X Filme Creative Pool GmbH, Berlin
Regie: Tom Tykwer
Förderung: 400.000 Euro

FRAU MÜLLER MUSS WEG
Hersteller: Little Shark Entertainment GmbH, Köln
Regie: Sönke Wortmann
Förderung: 250.000 Euro

JESUS VON TEXAS
Hersteller: X Filme Creative Pool GmbH, Berlin
Regie: Werner Herzog
Förderung: 250.000 Euro

MARRY ME & FAMILY
Hersteller: Wüste Film Ost OHG, Berlin
Regie: Naleesha Barthel
Förderung: 180.000 Euro

Drehbuchfortentwicklung:

SONGS OF SILENCE
Hersteller: BerghausWöbke Filmproduktion GmbH, München
Autor: Boris Hars-Tschachotin
Förderung: 30.000 Euro

Die erste Fördersitzung der neu gebildeten Vergabekommission findet am 25. und 26. März statt. Sämtliche Fristen für die Projektfilmförderung und weitere Sitzungstermine sind auf der FFA-Homepage www.ffa.de abrufbar.



FFA-Vergabekommission und Unterkommissionen neu besetzt



Pressemitteilung
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vom 23.01.2014


FFA-Vergabekommission und Unterkommissionen neu besetzt

Auf der ersten Sitzung des Jahres am 22. Januar 2014 in Berlin hat sich die neue FFA-Vergabekommission konstituiert. Anschließend wählten die Mitglieder aus den Vorschlägen der Verbände die einzelnen Unterkommissionen für die Förderbereiche Verleih/Marketing, Video, Kino, Drehbuch, Kopienförderung und Deutsch-Französisch. Die Mitglieder und deren Stellvertreter der neu zusammengesetzten Kommissionen sind für die Dauer von drei Jahren in ihren Ämtern benannt bzw. gewählt. Insgesamt waren in den einzelnen Gremien 39 Plätze zu besetzen.
Zu den neuen Mitgliedern der Vergabekommission gehören neben anderen Experten aus der Filmwirtschaft u. a. Christine Strobl (Geschäftsführerin degeto), der Filmproduzent und Oscar-Preisträger Peter Herrmann (Nirgendwo in Afrika, Wüstenblume) und Ralf Schilling (Geschäftsführer UCI Kino). Für den Vorsitz der Kommissionen waren diesmal im Unterschied zu den Vorjahren keine Wahlen erforderlich – mit Inkrafttreten des neuen Filmförderungsgesetzes (1. Januar 2014) nimmt künftig automatisch der Vorstand bzw. ein Stellvertreter des Vorstand diese Funktion ein.
Die Neubesetzungen aller Kommissionen sowie sämtliche Einreich- und Sitzungstermine für das laufende Jahr sind auf der FFA-Website aufgelistet.

Die neu konstituierte FFA-Vergabekommission in der Übersicht:





FFF Bayern mit höchster Fördersumme seit zehn Jahren



Mit 29.588.760 Euro hat der FilmFernsehFonds Bayern im Jahr 2013 nach eigenen Angaben die höchste Fördersumme in den vergangenen zehn Jahren ausgeschüttet. Dies gilt auch für den Bereich Kinofilm , in dem die Produktion von 38 Projekten mit 18.217.349 Euro gefördert wurde. Darunter befinden sich mit "Big Game" (eine Mio. Euro) und "The Postcard Killings" (1,6 Mio. Euro) auch die ersten beiden Projekte, die im Rahmen des neu geschaffenen Fördertopfs für internationale Koproduktionen unterstützt werden. Insgesamt konnten vom FFF Bayern geförderte Kinofilme im vergangenen Jahr 17,2 Mio. Besucher anlocken; das sind rund fünf Mio. mehr als 2012. Besucherstärkster FFF-Bayern-geförderter Film des Jahres 2013 war "Fack Ju Göhte" mit knapp 5,5 Mio. Besuchern in 2013. Das Kinoeinspiel der mit Fördermitteln aus Bayern entstandenen Filme lag mit 119 Mio. Euro um rund 37 Mio. Euro über dem des Jahres 2012. Der Bayerneffekt belief sich auf 271 Prozent.

In die Fernsehfilmförderung investierte der FFF Bayern im vergangenen Jahr 4.695.318 Euro für 16 Projekte. Erfolgreiche TV-Filme, die im vergangenen Jahr mit Fördergeldern aus Bayern realisiert wurden, waren u.a. der mit dem Deutschen und dem Bayerischen Fernsehpreis Historiendreiteiler "Unsere Mütter, unsere Väter  ", "Das Adlon. Eine Familiensaga  " und Rainer Kaufmanns "Operation Zucker".
Insgesamt wurde 2013 in Bayern an 3500 Tagen gedreht; auch das nach Angaben des FFF Bayern ein neuer Rekordwert.

In die Filmtheaterförderung investierte der FFF Bayern im vergangenen Jahr rund 1,7 Mio. Euro. Davon wurde gut eine Mio. Euro im Rahmen des Sonderprogramms Digitalisierung in die Umrüstung von 76 Kinosälen investiert, so dass der FFF Bayern aktuell vermeldet, "dass heute fast alle bayerischen Kinosäle digitalisiert und zukunftsfähig sind".

Im Rahmen seiner Gamesförderung hat der FFF Bayern im vergangenen Jahr elf neue Projekte mit 410.365 Euro unterstützt. Zwei der bislang realisierten Games waren nach Angaben des FFF Bayern in 2013 besonders erfolgreich: "Word Wonders" gewann den Deutschen Computerspielpreis in der Kategorie Bestes mobiles Spiel ; die App "Faltduell" wurde mit dem Kindersoftware-Preis Pädi , der an pädagogisch wertvolle Produktionen vergeben wird, ausgezeichnet.

Als Highlights unter den FFF-geförderten Filmen im laufenden Jahr bezeichnet der FFF Bayern neben Michael Bully Herbigs bereits angelaufenem "Buddy  " den am kommenden Donnerstag startenden "Fünf Freunde 3  ", Nadav Schirmans "The Green Prince", der am kommenden Donnerstag den Dokumentarfilm-Wettbewerb des 30. Sundance Film Festival eröffnet, sowie die beiden Berlinale-Beiträge "Die geliebten Schwestern" und "Stereo" und den Fernsehfilm "Der Clan. Die Geschichte der Familie Wagner", der im Februar im ZDF zu sehen sein wird.

Weitere Informationen zu den FFF-Bayern-Förderungen im vergangenen Jahr unter www.fff-bayern.de.

Beim Pressetermin, auf dem FFF-GF Klaus Schaefer die Bilanz vorstellte, konnte er neben zahlreichen Angehörigen der bayerischen Filmbranche auch den neuen Filmreferenten im Ministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie der stellvertretenden Ministerpräsidentin Ilse Aigner begrüßen: Michael Rappolt wechselt aus der Staatskanzlei, wo er zuletzt für landesweite und lokale private Rundfunkanbieter, Medienrat, Medienausbildung und Verlagswesen zuständig war.

Quelle: Blickpunkt:Film



Short Tiger Next Generation 2014: 129 Einreichungen / Jury mit OSCAR-Preisträgerin Caroline Link

Pressemitteilung
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vom 10.01.2014
 
Short Tiger Next Generation 2014: 129 Einreichungen / Jury mit OSCAR-Preisträgerin Caroline Link


Oscar-Preisträgerin Caroline Link wird neben Alexandra Gramatke, Geschäftsführerin der Kurzfilmagentur Hamburg, und Kinounternehmer Dr. Gregory Theile (Kinopolis) die Jury des diesjährigen SHORT TIGER NEXT GENERATION bilden. Die Regisseurin von NIRGENDWO IN AFRIKA erhielt im Jahre 2003 den Oscar für den besten ausländischen Film und ist gerade erst mit ihrem neuestem Werk EXIT MARRAKECH in den deutschen Kinos und feierte beim Toronto International Film Festival 2013 seine internationale Premiere. „Caroline Link ist eine der profiliertesten deutschen Regisseurinnen, betont Mariette Rissenbeek, Geschäftsführerin von German Films, „so dass es uns eine große Ehre ist, dass sie uns für dieses Jahr ihre Zusage für die Jury gegeben hat“. In den Jahren zuvor waren Filmpreisträger Jan-Ole Gerster sowie die Schauspielerinnen Nicolette Krebitz und Anna Thalbach Mitglieder der Jury. „Dies zeigt, dass sich Hochkaräter des deutschen Films für den Kurzfilm interessieren und sich für ihn engagieren“, ergänzt Frank Völkert, stellvertretender Vorstand der FFA.

Die gemeinsame Kurzfilminitiative von FFA und German Films findet in diesem Jahr zum vierten Mal statt und hat zum Ziel, den Kurzfilm als Vorfilm im Kino zu fördern und das Interesse des internationalen Publikums für den Filmnachwuchs in Deutschland zu wecken. Ende Januar wird die Jury in München aus einer Vorauswahl von 68 Kurzfilmen mit einer Gesamtlaufzeit von über 9 Stunden bis zu fünf Kurzfilme für den mit 5.000 Euro dotierten SHORT TIGER und bis zu zehn Hochschulkurzfilme für das Kurzfilmprogramm NEXT GENERATION SHORT TIGER auswählen. Insgesamt wurden in diesem Jahr bei German Films und der AG Kurzfilm 129 Filme eingereicht.

Die SHORT TIGER-Preisverleihung findet im Rahmen des HDF-Filmtheaterkongresses am Mittwoch, den 9. April 2014 in Baden-Baden statt, die internationale Premiere der ausgezeichneten Filme folgt am Sonntag, dem 18. Mai 2014 beim Filmfestival in Cannes.